Kreolisch kochen

Erschienen: August 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Der Großteil der Rezepte ist einfach nachzukochen und dürfte auch Anfängern gelingen. Diese können dann mit außergewöhnlichen Speisen für Erstaunen sorgen. Die überschaubare Anordnung der Zutaten und Zubereitung sorgt zudem dafür, dass man nicht in Stress gerät. Es ist nicht alles so einfach verfügbar, wie man es sich wünschen würde, aber mit ein wenig Flexibilität kommt man weiter. Auch werden zu manchen Rezepten Alternativen angeboten, die vielleicht einfacher zu beschaffen sind.

Ausstattung

Die Schrift ist so groß, dass man sie auch während des Kochens gut lesen kann. Die Aufteilung ist ebenfalls sehr übersichtlich: Auf der oberen Seite sind Informationen zu dem Gericht vermerkt, es folgen der Name, dann die Zutaten und schließlich die Zubereitung. Am Rand sind die Anzahl Personen, die satt gemacht werden können, vermerkt, ebenso wie die Dauer der Zubereitung. Die Fotos sind professionell und appetitanregend, allerdings stört manchmal ein weißer Rand.

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Nicole Goersch
„Kreolisch kochen“ macht Lust auf Urlaub, und wenn man gerade keinen nehmen kann, so kann man sich dank der hier vorgestellten Gerichte dorthin träumen.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Okt 2019

Schon das Cover in seinen frischen, tropischen Farben macht Lust auf das Buch. Auch das Vorwort ist appetitanregend, wenn die Autorin von Gewürzen schwärmt und von der Heimat ihrer Eltern erzählt. Anschließend folgt eine Auflistung der wichtigsten verwendeten Gemüse- und Obstsorten, von denen manche, wie die Maniokwurzel, eher unbekannt sind. Da sind die Tipps, wie man diese schält, öffnet oder aufschneidet, sehr hilfreich. Dies setzt sich bei den Gewürzen fort, und zu guter Letzt gibt es noch allgemeine Tipps zu den Rezepten, die nach „Fleisch“, „Fisch & Meeresfrüchte“, „Gemüse & Beilagen“, „Häppchen & Streetfood“, „Chutneys & Eingemachtes“, „Desserts“ und „Getränke“ aufgeteilt sind.

Zu jedem Rezept ist vermerkt, von welcher Insel es stammt, so dass man sehr gut den Menüvorschlägen am Ende des Buches folgen kann, die nach Inseln aufgebaut sind. Jedes Kapitel beginnt mit einer Information und einem prägnanten Foto.

Wir haben uns als erstes an das „Kokoshähnchen“ gewagt. Die Zutatenliste war überschaubar, ebenso wie die Zeit, die veranschlagt wurde und die wir auch nicht überschritten haben. Trotzdem war es sehr schmackhaft und ist bestens geeignet, wenn man sich abends nicht mehr viel Mühe geben will. Normalerweise wird das Hähnchen mit ordinärem Reis gereicht, aber wir entschieden uns für den „Kurkumareis“, der es perfekt ergänzte.

Die „gegrillten Lammkoteletts mit Zitrone“ hingegen benötigen zum Marinieren schon mindestens zwei Stunden, am besten eine Nacht, weshalb es sehr gut vorbereitet werden kann. Der Duft, den sie verströmten, war betörend und auch der Geschmack war herrlich.

Aus der Kategorie „Fisch & Meeresfrüchte“ suchten wir das „Wokgericht mit Krebs, Schweinehackfleisch &Limette“ aus. Die Kombination war super, auch wenn wir nur den vorgegarten Krebs im Supermarkt erstehen konnten. Ein Essen, das satt macht.

Für ein weiteres schnelles Abendessen entschieden wir uns für den „Thunfisch in Senf-Kurkuma-Marinade“, der im Baguette serviert werden sollte. Die Gewürze verbreiteten ihren pikanten Geruch, und der Thunfisch wurde äußerst delikat. Auch das „Biryani mit Fisch“ überraschte geschmacklich unsere Gäste. In einer großen Paellapfanne zubereitet entfaltete es sein köstliches Aroma in der gesamten Wohnung.

Bei den „scharfen Teigbällchen mit Chili & Tomate“ hatten wir Bedenken, ob der Teig sich wirklich so schön formen lassen würde, aber mit Hilfe zweier Löffel klappte das wunderbar. Sie schmecken allerdings nur frisch und noch warm. Am nächsten Tag waren sie etwas pappig.

Als Dessert kam uns das schnelle Rezept der „Tarte Tatin mit Mango & Limette“ sehr gelegen. Zusammen mit Joghurt war es erfrischend und knusprig zugleich. Die Konsistenz der Mango war genauso klebrig wie sie sein sollte.

„Kreolisch kochen“ animiert dazu, mehrere Rezepte zu kombinieren und viele Gäste zu versorgen. Der Aufwand hält sich größtenteils in Grenzen, so dass man nicht in Stress gerät, aber dennoch schmackhafte und auch ungewöhnlichere Speisen präsentieren kann.

Fazit

„Kreolisch kochen“ macht Lust auf Urlaub, und wenn man gerade keinen nehmen kann, so kann man sich dank der hier vorgestellten Gerichte dorthin träumen. Es ist ein „Rundumsorglospaket“, da sogar Getränke und kleinere Gerichte enthalten sind, die sich schön zu einem großen Ganzen vereinen lassen. Dieses Buch eignet sich sehr gut als Geschenk für Reisefreudige, die auch gerne die einheimische Küche ihrer Ziele ausprobieren.

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