Wild & Cosy

Erschienen: August 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Erklärungen sind verständlich und eindeutig. Es ist ein saisonales Kochbuch, dessen Zutaten im Herbst und Winter gut zu bekommen sind. Das ein oder andere muss eventuell in einem Biomarkt besorgt werden.

Ausstattung

Die Fotos erscheinen manchmal etwas düster, was aber der Jahreszeit geschuldet ist, aber die rustikalen Food-Fotos fügen sich gut in das Thema ein.

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Nicole Goersch
Ein schönes Geschenk für Schottland-Fans und solche, die es werden wollen.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Dez 2020

„Wärmende Rezepte für kalte Tage“ heißt es im Untertitel; auch das Titelbild erinnert an einen kalten Herbstmorgen in Schottland. Über dieses und die anderen Fotos in dem Kochbuch ist ein Filter gelegt, so dass sie eine matte Patina erhalten, die manchmal etwas düster wirkt, aber der Jahreszeit angemessen ist. Ungemütliches Regenwetter oder kalte Stürme treiben einen in das warme Heim, wo man sich mit deftigem Essen und heißen Getränken einkuschelt. Was ist da besser als eine Suppe?

Zu der „Maronen-Whisky-Suppe mit Champignon-Gremolata“ passte perfekt das „Kastanienbrot mit Thymian und Fleur de Sel“. Beides war ein Schmeichler für Gaumen und Gemüt. Die „Zwiebelsuppe mit würziger Käsekruste“ war durch den reinen Gebrauch von Rinderfond etwas kräftig im Geschmack, aber gut geeignet für ein schnelles Abendessen nach der Arbeit, ebenso wie Nudeln mit dem „Brokkoli-Mandel-Pesto“, das eine wunderbar cremige Konsistenz hatte.

Für mehrere Personen eignet sich das klassische „Shepherd’s Pie“ hervorragend. Passend dazu gibt es als Tipp Variationen mit Pilzen oder Lamm. Es lässt sich auch gut vorbereiten und später im Ofen backen, wenn die Gäste da sind.

Aber man findet hier nicht nur Klassiker, sondern auch ungewöhnlichere Kombinationen wie das „Endivien-Bohnenmus mit Riesengarnelen und Shiitakepilzen“, das uns überraschte. Eine äußerst interessante Variante, mit der man Gästen mal eine andere Vorspeise bieten kann.

Für ein 3-Gänge-Menü wählten wir: „karamellisierten Radicchio mit geräuchertem Lachs und Birne“, „Kabeljau mit Senfsauce, knackigem Grünkohl und Bratkartoffeln“ und „Mandelkuchen mit Zitrusfrüchte-Confit“. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, da man den einen oder anderen Handgriff vorbereiten konnte. Besonders die Vorspeise war sehr gelungen durch ihre Zusammenstellung. Der mächtige Mandelkuchen wurde durch die Zitrusfrüchte abgemildert.

Der Backfisch darf in einem Kochbuch von der Insel natürlich nicht fehlen, allerdings wurde hier als Beilage „Erbsen-Basilikum-Püree“ gereicht, was durch Zitrone eine schöne Frische erhielt.

Schließlich konnten wir nicht an dem herzhaften „Cheddar-Cheese-Shortbread“ vorbei, das eine passende Beilage zu einem Glas Wein darstellt. Durch den Gebrauch verschiedener Käsesorten oder auch Kräutern kann man hier endlos ausprobieren.

Das muss man beim „Millionaires Shortbread“ nicht, denn es ist perfekt, so wie es ist und hält nicht lange vor, weil es einfach zu lecker ist.

Ein schönes Geschenk für Schottland-Fans und solche, die es werden wollen.

Fazit

Knapp 60 Rezepte sind zwar nicht viel, aber dafür erhält man auch ein Reiselesebuch und nicht nur ein Kochbuch. Die persönlichen Texte zwischen den Rezepten, verbunden mit den Naturaufnahmen, wecken die Reiselust nach Schottland. Vielleicht wird auch auf dem ein oder anderen Foto etwas wiedererkannt.

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