Thali – das Indien Kochbuch

Erschienen: November 2019

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Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Lediglich die etwas zu geringen Mengenangaben müssen wir bemängeln, aber das weiß man nach dem ersten gekochten Gericht und kann es bei den nächsten einplanen. Etwas abschreckend könnte für Neulinge der indischen Küche die Anschaffung relativ vieler Gewürze und Öle sein.

Ausstattung

Bilder am Anfang eines jeden Kapitels zeigen die Gerichte des zu kochenden Thalis und ein kleiner bebilderter Textteil führt in die Eigenheiten ein.

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Carola Krauße
Die bunte Vielfalt der indischen Küche

Buch-Rezension von Carola Krauße Nov 2019

„Thali“ ist der Name der Servierplatte, auf der in Indien die einzelnen Speisen in kleinen Schälchen angerichtet werden und von der manchmal gleich gegessen wird. „Thali“ ist aber auch der Sammelbegriff für alle auf dem Tablett befindlichen Leckereien. Diese können je nach Region und Anlass sehr unterschiedlich sein. Tanja Dusy führt uns in 11 Kapiteln in ganz verschiedene Thalis ein, die alle die Vielfalt der indischen Küche wiederspiegeln. Eine solide Grundausstattung an Gewürzen ist dabei unabdingbar. Chillis, Koriander, Cumin, Ingwer, Curcuma, Garam Masala, Knoblauch und natürlich Zwiebeln sind nur eine Auswahl der benötigten Spezereien. Aber die Anschaffung lohnt sich, denn damit werden wunderbare Köstlichkeiten gezaubert, die zwar etwas Kocherfahrung verlangen, aber dafür auch Indien in die eigene Küche holen.

Jedes Kapitel ein anderes Thali

Bilder am Anfang eines jeden Kapitels zeigen die Gerichte des zu kochenden Thalis und ein kleiner bebilderter Textteil führt in die Eigenheiten ein. Und dann geht es los!

Wir haben uns aus dem Brinner(Frühstücks)-Thali das Anda Bhurji (Indische Rühreier) herausgepickt. Was soll man sagen: schnell, einfach und köstlich! Jedoch haben wir hier schon festgestellt, dass die angegebenen Mengen für die veranschlagten 4 Portionen zu gering ausgelegt sind. Wer also großen Hunger hat oder einfach nicht aufhören kann, weil es so gut schmeckt, sollte die Zutatenmengen großzügiger bemessen.

Das „Wohlige Winter-Thali“ wurde in unserer Küche durch das Aloo Gobi (Kartoffel-Blumenkohl-Curry) repräsentiert. Die grünen Erbsen werden wir das nächste Mal durch Kichererbsen ersetzen, aber ansonsten war das Curry perfekt – mild im Geschmack und dennoch ausgewogen aromatisch.

Das „Summertime-Barbecue-Thali“ bestand aus Zitronenreis, Baignan Bharta (Auberginenpüree), Kheera ka raita (Gurken-Raita), Tamaatar ka raita (Tomaten-Raita) und würde durch das Chicken Tikka Masala aus dem „Punjabi-Tandoori-Thali“ ergänzt. Der Zitronenreis und die Raitas (Joghurt mit Gurke oder Tomate) waren schnell zubereitet. Die Auberginen und das Huhn brauchten etwas länger. Aber die Arbeit und Ausdauer haben sich gelohnt. Auch hier haben die Vielfalt der Gewürze und die unterschiedlichen Aromen der Zutaten eine herrlich köstliche Mahlzeit ergeben. Die Aloo Jeera (Kreuzkümmel-Bratkartoffeln) gab es dann zu den Resten des Chicken Tikka Masala, sie würden aber auch zu ordinären schwäbischen „Fleischküchle“ gut passen.

Fazit:  

Hier stimmt alles – die Rezepte sind gut zu kochen, die Textteile geben interessante Einblicke und die Fotos machen Lust auf eine Indienreise. Lediglich die etwas zu geringen Mengenangaben müssen wir bemängeln, aber das weiß man nach dem ersten gekochten Gericht und kann es bei den nächsten einplanen. Etwas abschreckend könnte für Neulinge der indischen Küche die Anschaffung relativ vieler Gewürze und Öle sein. Aber glauben Sie mir: Es lohnt sich, denn was damit gezaubert wird, ist das Geld wert und ein Genuss für alle Sinne!

Thali – das Indien Kochbuch

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