Tender. Gemüse - Von der Aubergine bis zur Zwiebel

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • ISBN: 978-3-8321-9449-9
  • 624 Seiten.

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

durch ansprechenden und erzählerisch gestalteten Zugang: gering sehr gut Den perfekten Nutzen hat man, wenn man über einen eigenen Garten verfügt. Wenn nicht, kann der Balkon zum Teil ein kleiner Ersatz sein.

Ausstattung

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Hermann Cölfen
Eine Gemüse-Geschichten-Enzyklopädie auf über 600 Seiten.

Buch-Rezension von Hermann Cölfen Mai 2012

Tender. Gemüse: Von der Aubergine bis zur Zwiebel ist der erste von zwei Bänden, mit denen Nigel Slater, der britische Food-Journalist, den großen Produktbereich Gemüse und Obst ausführlich vorstellt; Tender. Obst: Vom Apfel bis zur Weintraube ist als zweiter Band soeben erschienen. Nun gibt es bereits gute und zugleich ansprechend gestaltete Kompendien mit dieser Thematik wie zum Beispiel Das große Buch vom Gemüse von Teubner oder Gemüse von Andree Köthe und Yves Ollech - dennoch: Slaters Zugang unterscheidet sich von klassischen Produktsorten-Kompendien. Warum?
Zunächst einmal werden die Leserinnen und Lesern durch einen ganz persönlichen Einstieg in das Thema eingeführt: Slater erzählt vom Kauf eines Hauses in London, wobei ein kleiner Stadtgarten ein wichtiger Grund für die Auswahl der Immobilie gewesen ist. Die Erzählung vom Anlegen des Nutzgartens ist dann zugleich Ermunterung, es vielleicht selbst einmal zu versuchen, auch auf kleinem Raum Gemüse selbst anzubauen. Wer das nicht kann oder möchte, wird dennoch nicht ausgeschlossen, denn - und hier liegt eine Stärke des Buchs - die Aufteilung der unterschiedlichen Aspekte ist ausgeglichen und gelungen.

Nach der kurzen, aber einladenden Einleitung werden die insgesamt 29 präsentierten Gemüsesorten systematisch vorgestellt: Zunächst (a) wird das Gemüse jeweils beschrieben, wobei sich historische Informationen und persönliche Erfahrungen des Autors mischen. Dann folgen (b) ein Abschnitt zum Garten (Anbau, Pflege), (c) eine Liste mit den Sorten des Gemüses, (d) Anmerkungen zu Besonderheiten des Gemüses in der Küche (Zubereitungs- und Verarbeitungshinweise), (e) Produkte, die zum jeweils vorgestellten Gemüse passen und (f) Hinweise und Anmerkungen, die nicht in die Abschnitte (a) bis (f) passen, dem Autor aber erwähnenswert erscheinen. Danach folgt dann eine Reihe von Rezepten, in denen das jeweilige Gemüse die Hauptrolle spielt.

Fazit:

Durch den erzählenden Ton ist die Lektüre angenehm, und die zahllosen Einzelinformationen werden so präsentiert, dass nie der Eindruck von Lehrbuchhaftigkeit erweckt wird. Dennoch findet man schnell, was man sucht; mit Hilfe des Indexes am Ende des Buchs lässt es sich auch gut als Nachschlagewerk verwenden. Auch die Verdichtung der zahlreichen Gemüse-Untersorten (es gibt ja zum Beispiel eine ganze Reihe von Lauchpflanzen) zu den hier gebotenen 29 Kategorien ist ganz und gar gelungen. Lediglich ein gewisser Mangel an Originalität bei den Rezepten könnte den einen oder die andere enttäuschen. »Tender. Gemüse« ist nicht in erster Linie ein Rezeptbuch, jedenfalls keines, das oft über durchaus ausbaufähige Grundrezepte hinausgeht. Slater hat hier Rezepte ausgewählt, an denen man die Stärken und Besonderheiten der jeweiligen Gemüsesorten gut darstellen kann: einfache, leicht umzusetzende Rezepte, in denen das Gemüse deutlich im Mittelpunkt steht. Nicht ohne Grund wird auf dem Cover vermerkt: "Das Standardwerk mit über 400 Rezeptideen von Englands bestem Food-Journalisten". Dass es bei der Selbstdarstellung seit (zu) langer Zeit ohne Superlative nicht zu gehen scheint, "verdanken" wir wohl dem Marketing. Dennoch ist Slater hier ein Buch gelungen, das eine lange bestehende Lücke füllt und vor allem für diejenigen ein Gewinn ist, die Wert auf Warenkunde legen und scheinbar altbekannte Gemüsesorten noch einmal neu kennenlernen möchten.

Tender. Gemüse - Von der Aubergine bis zur Zwiebel

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