Tasty - Das Original

Erschienen: Juli 2018

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Easy! Selbst wenn man Kochneuling ist, findet man Rezepte, die man gut umsetzen und damit vor Freunden und Gästen glänzen kann. Schritt für Schritt-Angaben erleichtern die Strukturierung. Bei den Zutaten ist direkt vermerkt, in welchem Zustand die Zutat bereitgestellt werden muss, was das Arbeiten zusätzlich erleichtert.

Ausstattung

Sehr modernes Layout, das der Internetseite nachempfunden ist. Zu nicht allen Rezepten gibt es Fotos, was gerade für Kochanfänger hilfreicher gewesen wäre. Die Aufteilung ist übersichtlich.

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Nicole Goersch
Moderne, unkomplizierte Gerichte, die sich eher an junge Menschen richten, die noch nicht viel Kocherfahrung haben.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Mär 2019

Das Konzept „Tasty“ ist besonders jüngeren Menschen ein Begriff, die im Internet aktiv sind. Hier findet man schnell und einfach zuzubereitende Gerichte aus aller Welt, die per Video flott erklärt werden. Nun gibt es also auch eine Anleitung in Buchform mit den beliebtesten Rezepten.

Es wird Spaß versprochen: „für uns sollte Kochen weder eine Geheimkunst sein noch dein ganzes Wochenende in Anspruch nehmen noch so viele Zutaten erfordern, dass du mit der Suche danach Stunden beschäftigt bist.“ (S. 7) Das klingt vielversprechend, dann probieren wir es doch einfach mal aus.

Der Inhalt ist aufgeteilt in die Kapitel Party, Landküche, Süßes, Klassiker, Vegetarisch, Die Besten, Aus aller Welt, Trendiges und Bälle & Ringe. Wir starten mit etwas Süßem, den „Schweinsöhrchen“. Zum einen braucht man nur drei Zutaten, zum anderen soll es wenig Zeit in Anspruch nehmen. Dass auch Kindheitserinnerungen wach werden, ist ein netter Nebeneffekt. Und tatsächlich: die Bearbeitung geht leicht von der Hand, der Teig ist schnell fertig, backt goldgelb im Ofen und wird von uns zusätzlich mit dunkler Schokolade überzogen. Wir können es kaum erwarten, bis sie gekühlt und getrocknet sind. Ein Volltreffer.

Weiter geht es mit der „Riesen-Zimtrolle“. Da verließ uns das Glück des Gelingens. Der Teig war sehr weich, ließ sich bei Weitem nicht so einfach ausrollen und aufrollen wie beschrieben, lief uns durch die Finger, so dass die Masse irgendwann frustriert in der Form landete und gebacken wurde. Geschmacklich überzeuge die Zimtrolle auch nicht jeden.

Dagegen war der „Apfelkuchen mit Karamellguss“ nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Leckerchen. Der Aufwand hielt sich in Grenzen (wir haben allerdings einen Mürbeteig selber gemacht, weil wir keinen im Kühlregal gefunden haben), aber die Apfelblüte erzeugte am Kaffeetisch „Ahs“ und „Ohs“.

Natürlich kamen die deftigen Gerichte nicht zu kurz. Das „Hühnchen-Marsala“ eignete sich hervorragend als Mittagsgericht und lag nicht schwer im Magen. Den Marsalawein hatten wir durch normalen Weißwein ersetzt, was auch als Variante im Rezept angegeben war. Für die Zubereitung muss man etwas Zeit erübrigen, aber mit kleinen Hilfsmitteln (wie einem Multizerhacker) kann man diese etwas abkürzen.

An einem Abend gab es die Kombination „Erdnussbutter-Nudelsalat“ und „Hühnchen-Satay“. Für ersteren muss einiges an Schnippelarbeit geleistet werden, aber es lohnt sich in jedem Fall, vor allem wenn man mehrere Gäste (das Rezept ist für acht Personen) zu bewirten hat. Geschmacklich war es absolut köstlich. Auch das „Hühnchen-Satay“ war wunderbar, allerdings sollte man die zwei Stunden Ruhezeit für die Marinade beachten.

Für eine Party kochten wir den „Hühnchen-Pot Pie“. Vorteil war, dass man alles soweit vorbereiten konnte und ihn dann am nächsten Tag nur noch mit dem Blätterteig überbacken musste. „Das käsigste Knoblauchbaguette“ hatte keine Chance abzukühlen, da war es schon aufgegessen.

Als letztes gönnten wir uns die „Chili con Carne-Käse-Hotdogs“, die etwas arg mächtig waren.

Fazit:

Es werden schnelle und einfache Rezepte versprochen, was auch eingehalten wird. Es sind moderne, unkomplizierte Gerichte, die sich eher an junge Menschen richten, die noch nicht viel Kocherfahrung haben, aber sich selber ausprobieren möchten. Dafür ist die Vielfältigkeit des Buches absolut gegeben. Kocherfahrenere (ältere) Menschen brauchen es hingegen nicht, denn manche Rezepte kann man als überflüssig bezeichnen (z. B. Fidget-Spinner-Cookies).

Tasty - Das Original

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