Sommerküche: fruchtig - exotisch - pikant

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • ISBN: 978-3-9815555-1-6
  • 160 Seiten.

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

leicht bis mittel Ausgezeichnet beschriebene Kochanleitungen, Einige Zutaten sind sicher nicht ganz ohne Mühe zu beschaffen, im Großen und Ganzen sind die Rezepte aber gut umzusetzen.

Ausstattung

Layout und Fotos sehr gelungen; die Sommerprosa hingegen bemüht und klischeehaft.

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Hermann Cölfen
So schmeckt der Sommer ...

Buch-Rezension von Hermann Cölfen Mai 2013

Ein Sommerkochbuch, das auch für den Winter geeignet ist: Was will man angesichts immer diffuser werdender Jahreszeitgrenzen mehr? Auch im Herbst lässt es sich gut grillen, und mitunter auch im Winter. Und warum nicht im Oktober den vergangenen Sommer beschwören mit Rezepten wie "Scharfer Pizza mit Bohnen und Salt Beef"?

Was zeichnet ein Sommerkochbuch aus oder anders gefragt: Was unterscheidet denn den Sommer in besonderer Weise von anderen Jahreszeiten? Da wären einmal die (meist) höheren Tagestemperaturen, die uns nach leichterer Kost verlangen lässt. Dann steigt an sehr heißen Tagen auch der Bedarf an Salzigem, und kühle Drinks, Sorbets und Fruchtiges versprechen Erfrischung im heimischen Tropenhaus.

Sommerküche fällt allein schon durch die knalligen Farben auf dem Cover auf. Und wenn man das erste Kapitel durchblättert, sind es die Farben, die keinen Zweifel daran lassen, dass wir es hier mit frischen Produkten zu tun haben, die im Vintage-Stil geschmackvoll ins Bild gebracht worden sind.

Das Buch enthält die Kapitel

  • Saucen & Marinaden
  • Salate & Vorspeisen
  • Fisch & Meeresfrüchte
  • ein Kapitel mit der merkwürdigen Bezeichnung "Fleisch & Geflügel" (bisher habe ich Geflügel immer der Kategorie "Fleisch" zugerechnet)
  • Kuchen & Desserts
  • und schließlich Cocktails.

Von den Dessert-Rezepten und Cocktails abgesehen findet man hier viele neue und anregende Rezepte, die sich durch ungewöhnliche Zutatenkombinationen oder Zubereitungsvariationen auszeichnen: "Forellen-Tempura mit süß-scharfem Dip", "Schwertfisch-Carpaccio mit Granatapfel" oder "Coq au rum" zum Beispiel. Mir haben vor allem die BBQ-Sauce und der "Fischtopf à la Bouillabaisse" sehr gut gefallen, und auch die Marinaden sind erstklassig. Die Zubereitungsanleitungen sind gut gelungen: knapp und präzise, sehr schön auf den Punkt, vor allem bei der Gewürz-Dosierung. Auch die Zutatenlisten sind vollständig und sinnvoll sortiert - also auch hier ein großes Lob. Dass bei den Cocktails ausschließlich gut bekannte Klassiker zu finden sind (Caipirinha, Pink Lady, Planter's Punch etc.), wird durch die durchweg gelungenen Saucen- und Marinaden-Rezepte ausgeglichen.

Wirklich überflüssig und eher störend sind die Seiten mit der "Sommer-Prosa". Hier handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Werbesprache-Textbausteinen, die so störend wirken wie Kaufhausmusik. Ein Beispiel: „ …die Farben des Sommers – welch ein Strahlen und Leuchten: Alles scheint in ein anderes Licht getaucht, die Tage sind von der Sonne, die Nächte von Mondschein und Sternenhimmel erhellt ...“

Ganz abgesehen davon, dass es „vom Mondschein und Sternenhimmel erhellt“ heißen müsste: Die Texte stehen mit dem Rest des Buches inhaltlich in keinem Zusammenhang und sind lediglich verzichtbare Klischees für ein ansonsten gelungenes Kochbuch. Meine Güte: Tagsüber scheint die Sonne und nachts leuchtet der Mond. Das ist trivial. Andererseits ist das aber auch nicht weiter tragisch, weil diese Texte nur auf insgesamt neun Seiten vorkommen und man sie ohne Weiteres ignorieren kann.

Fazit:

Alles in allem kann man das Buch voll und ganz empfehlen: mehrheitlich solide Rezepte und zum Teil ganz neue Ideen, sehr gelungen ins Bild gesetzt, das Ganze lediglich durch ein paar wenige, verzichtbare Stimmungstexte getrübt. Ein Tipp für die Redaktion: Demnächst vielleicht lieber sechs bis acht Rezepte mehr statt der Werbeprosa.

Sommerküche: fruchtig - exotisch - pikant

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