Simply Pho: Die echte vietnamesische Küche

Erschienen: Februar 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Schwierig sind die Rezepte nicht, aber teilweise aufwendig. Man sollte sich nicht scheuen, einen Telefonjoker zu ziehen, wenn einem eine Zutat unbekannt ist oder man nach Alternativen sucht. Natürlich sollte dem Käufer eines solchen Kochbuchs klar sein, dass er nicht in jedem beliebigen deutschen Supermarkt die Zutaten erhält. Dennoch gibt es manche noch nicht mal in asiatischen Märkten. Um sich die Enttäuschung, ein Gericht nicht kochen zu können, zu ersparen, sollte man sich vorab Alternativen überlegen.

Ausstattung

Großformatige, perfekt inszenierte Fotos lassen dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das Papier ist kein Hochglanz, was es für den Küchengebrauch praktikabler macht. Die Zusammenstellung ist gut gewählt, die Schrift hätte eine Idee größer sein können. Sehr schön sind die persönlichen Anmerkungen zu den Rezepten.

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Nicole Goersch
Ein liebevoll zusammengestelltes Kochbuch, das besonders durch die Basisrezepte und die großformatigen Fotos besticht.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Mai 2019

Das Buch beginnt mit einem Kapitel zur Familiengeschichte der Autorin, bevor eine kurze Abhandlung über die Esskultur in Vietnam folgt. Anschließend gibt es jede Menge Rezepte, die bei „Thuys Basics“ starten und über „Vietnam in meiner Küche“, „Suppen & Brühen“, „Straßenküche“, „Kleinigkeiten“, „Salate & mehr“ und „Thuys Kreationen“ zum Schluss zu den „Süßen Genüssen“ führen.

Ich habe ebenfalls bei den Basics gestartet und die „Chili-Zitronengras-Marinade“ erstellt, die ich für das Rezept „Gebackenes Kabeljaufilet mit Zitronengras“ brauchte. Neben verschiedenen Saucen und Marinaden gibt es auch eingelegtes Gemüse oder Gewürzmischungen. Alles sehr hilfreich, nicht nur für die Rezepte in diesem Kochbuch, sondern auch für eigene Kreationen oder schnelle Gerichte, den einen kleinen Pepp vertragen können.

Viele Rezepte werden durch persönliche Geschichten, Anekdoten oder Wissenswertes abgerundet, so dass sich ein nettes Gesamtpaket ergibt. Überhaupt merkt man dem Kochbuch die sehr emotionale Färbung der Autorin an, die sich auch in den Rezeptbeschreibungen mitunter findet.

Wir testeten das „Ingwerhähnchen“, das wir mit Reis servierten, allerdings nahmen wir (da wir nur zwei Personen waren) Hähnchenbrust, was dem Genuss aber keinen Abbruch tat. Die Rezepte sollte man sich in jedem Fall vorher durchlesen, denn vieles wird mindestens einige Stunden, eigentlich eher über Nacht mariniert oder vorbereitet. Dazu bereiteten wir die „Vietnamesische Brokkoli-Knoblauch-Pfanne“, wobei wir auf Pak Choi zurückgriffen, der uns vom Foto her am ähnlichsten erschien.

Die „Gegrillten Auberginen mit Sojaglasur“ reichten wir zu dem „Glasierten Schweinefleisch mit Honig und Zitronengras“. Letzteres war ein wunderbar schnelles Rezept, das man auch gut für eine Party zubereiten könnte. Allerdings wurde aus der auf dem Foto ölig glänzenden Marinade eher eine breiige Masse, die aber dennoch sehr lecker schmeckte.

Ein Klassiker der vietnamesischen Küche ist neben der Pho-Suppe das belegte Baguette, das es in unzähligen Varianten gibt. Die Autorin bietet uns hier drei davon an, und wir entschieden uns für „Hähnchen-Zitronengras-Belag“. Eine gute Alternative zum deutschen Abendbrot und schnell zubereitet, aber auch hier gilt es, die Vorbereitungszeiten zu beachten.

Zu guter Letzt gab es noch den „Glasierten Lachs mit grünem Pfeffer“, eine eher ungewöhnliche Kombination, die aber sehr harmonisch war. Die Zubereitung ging zügig von der Hand und war bestens für ein schnelles Dinner geeignet.

Natürlich gibt es Zutaten, die man nur in einem gut sortierten asiatischen Supermarkt bekommt und manchmal selbst noch nicht mal dort. In einigen Rezepten verwendet Thuy Diem Pham „Anatto-Öl“, das sich bei den Basic-Rezepten findet, aber selbst unsere vietnamesische Familie hatte noch nie von diesen Samen gehört. In solchen Situationen hilft es, wenn man über genügend Kocherfahrung verfügt, um Alternativen bei der Hand oder Mut zur Lücke zu haben.

Ein liebevoll zusammengestelltes Kochbuch, das besonders durch die Basisrezepte und die großformatigen Fotos besticht.

Fazit:

Die Basisrezepte sind absolut hilfreich und erweitern die eigene (asiatische) Küche erheblich. Bei der Vorbereitung sollte man die oft längeren Marinierzeiten beachten, die anfallen können. Manche Zutaten sind schwer bis gar nicht zu bekommen, so dass man über Kocherfahrung verfügen sollte, um diese Defizite umgehen zu können.

Simply Pho: Die echte vietnamesische Küche

Simply Pho: Die echte vietnamesische Küche

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