Prana
- Dorling Kindersley
- Erschienen: Juni 2026
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Neue Ideen für jeden Tag.
Simon Mayer hat in den letzten zehn Jahren Erfahrung im Bereich Ayurveda gesammelt und diese nun in dem Kochbuch „Prana“ zusammengefasst. Nach einer umfangreichen Einführung teilt er seine Rezepte in die Rubriken „Morgens“, „Mittags“, „Süßes“, „Abends“, „Brot & Sides“ sowie „Basics“ ein. Außerdem stellt er jedem Kapitel einen Text voran, wie man Ayurveda im Alltag einbringen kann. Menüvorschläge, die anschaulich mit einem doppelseitigen Foto präsentiert werden, auf dem die dargestellten Gerichte beschriftet sind, bei denen auch die Seitenzahl nicht fehlt, runden das Ganze ab.
Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto und manche Zutat wie Pfeilwurzelstärke oder Bockshornkleeblätter wird man nicht überall erhalten, aber die umfangreichen Informationen und Rezepte mit Tauschoptionen machen das gekonnt wett.
Bekömmlich und frisch
Die Vorratskammer der ayurvedischen Küche muss gut gefüllt sein. Es wird viel an Gewürzen und Zutaten gebraucht wie beispielsweise beim „Porridge mit Äpfeln, Rosinen und Mandeln“. Zimt und Ingwer sind dabei wesentliche Grundlagen. Die Portion reicht für vier Personen oder vier Tage, kann problemlos im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wer mehr Abwechslung möchte, kann sowohl die Mandeln durch andere Kerne ersetzen, als auch die Äpfel durch anderes Obst.
Wer mittags keine Zeit zum Kochen hat, weil er im Büro arbeitet, findet hier Tipps, welche Rezepte sich dafür eignen, indem sie daheim vorbereitet und am nächsten Tag nur aufgewärmt werden müssen. Den „Grüne-Linsen-Salat mit Mangold und Brokkoli“ kann man auch gut kalt genießen. Auch hier lassen sich die Zutaten austauschen, so dass er sich saisonal wunderbar anpassen kann.
Erfrischend war das „Ceviche von Avocado, Gurke und Paprika“ und eine passende Vorspeise zum „Thai Panang Curry mit Kichererbsen und Pak Choi“, das sich beliebig verändern kann, da die Gemüsesorten ausgetauscht oder ergänzt werden können.
Unendliche Möglichkeiten für jede Mahlzeit
Bei den „Ingwer-Kurkuma-Birnen mit Feigen und Mandel-Crumble“ mussten wir die Feigen saisonal bedingt durch Heidelbeeren ersetzen. Das Crumble wird ohne Mehl zubereitet, so dass auch Glutenunverträglichkeiten ausgeschlossen werden können.
Und wenn man einen Fleischesser in der Familie hat, kann man ihm als Beilage den „cremigen Risotto mit geschmorter Karotte“ anbieten, während man selber den „gebratenen Chicoree auf cremigen Karotten“ isst. Das Topping „Sesam-Gremolata“ war eine perfekte Ergänzung.
Selbst der Reis wird zum Ereignis, wenn er mit Kokos oder Gewürzen aufgepeppt wird. Die Basics runden jedes Gericht ab und können größtenteils gut vorbereitet werden.
Fazit
Wer sich erstmalig mit dem Thema „Ayurveda“ befassen möchte, findet hier einen guten Anfang. Durch die Einführung mit zahlreichen Informationen, den Rezepten, die sich gut abwandeln lassen und den Tipps erhält man eine fundierte Basis.

Simon Mayer, Dorling Kindersley

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