Pizza: 50 Rezepte für zu Hause

Pizza: 50 Rezepte für zu Hause
Pizza: 50 Rezepte für zu Hause

Erschienen: September 2021

Erschienen: September 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Da eine Pizza generell nicht mit unzähligen Zutaten aufwartet, sind die Zutatenlisten entsprechend überschaubar und sobald der Teig fertig ist, mit einigen Handgriffen zubereitet

Ausstattung

Die großformatigen, ansprechenden Fotos machen jedenfalls Lust auf jede einzelne vorgestellte Pizza. Bei den Teig-Grundrezepten hat sich ein grober Fehler eingeschlichen.

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André C. Schmechta
Kompaktes und alltagstaugliches Kochbuch, um selber leckere Pizzas zuzubereiten

Rezension von André C. Schmechta Okt 2021

Für eine gute Pizza bin ich immer zu haben. Wie vielfältig der Klassiker der italienischen Küche sein kann, zeigt „Pizza: 50 Rezepte für zuhause“.

Unter diese 50 Rezepte gesellen sich zunächst einige, die uns aus der Speisekarte einer jeden ortsüblichen Pizzeria bekannt sind. „Pizza Margerita“, „Pizza Salami, „Pizza mit Schinken und Pilze“ oder „Pizza Quattro Formaggi“ reihen sich dann entsprechend in die Rubrik „Klassiker“ ein. Warum aber schon „Pizza Cipolla“ (Zwiebelpizza) und „Pizza Tonno“ (Pizza mit Zwiebeln und Thunfisch) im Kapitel „Besonderes und Außergewöhnliches“ einsortiert sind, ist dann schon etwas verwunderlich. Echten Pizzafans dürften dann noch einige weitere Rezepte auffallenden, die sie ebenfalls eher den Klassikern oder zumindest geläufigen Pizzas zuordnen würden.

Viel Abwechslung und ein unglücklicher Fehler

Doch es gibt auch wirklich ungewöhnlichere Rezepte und die großformatigen, ansprechenden Fotos machen jedenfalls Lust auf jede einzelne vorgestellte Pizza. Die „Karneval-Calzone“ etwa, die zwar nicht ganz so bunt ist, wie vielleicht der Titel suggerieren mag. Hackfleisch wird mit Eiern und viiieeeeel Käse - Grana Padano, Scamorza und Ricotta - eingedeckt. Die „Calzone mit Frühlingszwiebeln“ stapelt vom Namen her etwas tief, denn Sardellen und Oliven geben hier den eigentlich würzigen Geschmack. Imposant schaut die „Pizza Campofranco“ aus, die mit doppeltem Boden zubereitet auch den großen Hunger stillen dürfte. Eine schöne Variation ist auch die „Blätterteigpizza mit Mozzarella, Pesto und Pilzen“. Die „Maismehlpizza mit Chicorée“ fällt natürlich gleich durch ihre gelbe Farbe auf. Apropos Farbe: Auch Vertreter ohne Tomatensauce finden sich im Buch, so etwa „Weiße Pizza mit Kartoffeln“.

Da eine Pizza generell nicht mit unzähligen Zutaten aufwartet, sind die Zutatenlisten entsprechend überschaubar und sobald der Teig fertig ist, mit einigen Handgriffen zubereitet. Kräuter sorgen dann häufig für ergänzende Aromen.

Es ist kein Geheimnis, dass ein guter Teig - und natürlich generell qualitativ gute Zutaten - entscheidend sind für ein tolles Geschmackserlebnis. Umso ärgerlicher dann, dass sich gleich zu Beginn bei den Teig-Grundrezepten ein grober Fehler eingeschlichen hat. Der klassische Pizzateig und der Briocheteig haben exakt die gleiche Zutatenliste und identische Zubereitungshinweise. Das hätte beim Lektorat auffallen müssen.

Fazit:

Wer noch kein Kochbuch mit Pizzarezepten bei sich hat und bisher den Besuch beim Italiener oder die den Griff in die Tiefkühltruhe bevorzugt hat, findet hier einen kompakten und alltagstauglichen Vertreter, um selber leckere Pizzas zuzubereiten. Das ist nämlich gar nicht so schwer. Genügend Abwechslung ist hier zudem geboten. Das Rezept für den Briocheteig muss man sich jedoch anderweitig besorgen.

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