Pasta Mia!

Erschienen: April 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

er Pasta-Freund findet für jede Jahreszeit das richtige Gericht und kann selbst entscheiden, wie viel Zeit er in die Zubereitung investiert. Die Anweisungen sind einfach gehalten, enthalten aber alle wichtigen Informationen.

Ausstattung

Die Leidenschaft von Gennaro Contaldo spürt man dabei immer. Er lächelt den Leser auf vielen Fotos an und zeigt seine Freude am Kochen auch in den Rezepten.

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Sebastian Riemann
Pasta für alle!

Buch-Rezension von Sebastian Riemann Aug 2020

Gennaro Contaldo ist ein Superstar: Der Italiener begeistert seit vielen Jahren ein stetig wachsendes Publikum und ist ein gefragter Gast im Fernsehen. Seine Bücher sind große Erfolge, ebenso seine kurzen Videos in den sozialen Medien. Contaldo zeigt, wie man italienisch kocht. Aber noch viel wichtiger: Er zeigt seinen Zuschauern und Lesern, wie man Kochen und Essen genießt. Denn Contaldo ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch ein großer Entertainer. Seine Leidenschaft ist stets wichtiger Bestandteil des Rezeptes. Und das spürt der Leser auch bei seinem neuesten Buch „Pasta Mia!“

Den Auftakt bildet eine allgemeine Anleitung zum richtigen Kochen der Pasta. Viel Wasser! Die Pasta muss sich bewegen können. Ordentlich salzen! Der Maestro besteht darauf und der Laie sollte den Anweisungen folgen. Und es gibt eine nützliche Übersicht, welche Pasta-Formen zu welchen Saucen passen. Dann folgen die Kapitel Getrocknete Pasta, Frische Pasta, Gefüllte Pasta, Gebackene Pasta und Saucen.

Pasta – im Sommer wie im Winter

Einen Insalata di pasta invernale (Winterlicher Pastasalat) haben wir trotz sommerlicher Temperaturen zubereitet und wir haben es nicht bereut. Die Kombination aus Birne, Radicchio und Gorgonzola schmeckt einfach immer und ist auch für den Sommer angenehm frisch. Das Rezept ist einfach gehalten und gut verständlich. Man kann nichts falsch machen. Und wer keine Rotelle findet, kann auch andere kurze Pastaformen verwenden. Ein schönes, unkompliziertes Rezept für das Essen im Garten oder auf dem Balkon.

Die Orecchiette fresche al pomodoro con burrata al limone (Frische Orecchiette mit Tomaten und Zitronenburrata) waren eine tolle Überraschung für die heißen Tage. Das Gericht ist sehr einfach und genau das Richtige, wenn man frisch und leicht essen möchte. Die Zubereitung erfordert nicht viel und wer einen gut sortierten Supermarkt in der Nähe hat, findet auch alle Zutaten im Handumdrehen. Die Burrata und die Zitrone geben diesem Gericht eine cremige und zugleich fruchtig-frische Note. Beim Essen kann man sich Zeit lassen, denn auch kalt schmeckt diese Pasta ausgesprochen gut. Ein leichter Weißwein passt hervorragend dazu.

Sehr einfach in der Zubereitung und auch im Geschmack sind die Pennette con lenticchie e funghi (Pennette mit Linsen und Champignons). Ein nahrhaftes und sättigendes Gericht, das keine großen Umstände bereitet. Zu empfehlen für die kälteren Tage, an denen man mehr Energie braucht.

Mit Leidenschaft und Freude

„Pasta Mia!“ ist gut gegliedert und vielfältig aufgestellt. Der Pasta-Freund findet für jede Jahreszeit das richtige Gericht und kann selbst entscheiden, wie viel Zeit er in die Zubereitung investiert. Wer alles richtig machen möchte, folgt Contaldos Anleitung für frische Pasta. Wer nicht so viel Zeit hat, besorgt sich trockene Pasta und konzentriert sich auf die Zubereitung der frischen Zutaten. Die Anweisungen sind einfach gehalten, enthalten aber alle wichtigen Informationen. Oft erfährt man etwas über die Hintergründe des Gerichtes und taucht ein in die italienische Kultur. Die Leidenschaft des Star-Kochs spürt man dabei immer. Er lächelt den Leser auf vielen Fotos an und zeigt seine Freude am Kochen auch in den Rezepten.

Fazit:

Das Buch gehört in die Küche jedes Pasta-Liebhabers. Es eignet sich für alle Köche, egal ob Anfänger oder Profi.

 

Pasta Mia!

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Letzte Kommentare:
16.07.2020 13:39:42
elke17

Nudeln kochen kann jeder. Ob Groß oder Klein, alle lieben Pasta. Und damit Abwechslung auf den Teller kommt und es nicht immer die gleiche Tomatensoße sein muss, sollte man einen Blick in Gennaro Contaldos „Pasta Mia!“ werfen. Der in Italien geboren und aufgewachsene Wahlengländer – wir kennen ihn als Mentor von Jamie Oliver – greift hier auf die traditionellen Nudelgerichte seiner italienischen Heimat zurück und zeigt uns, dass neben Spaghetti und Penne noch unzählige Sorten beachtenswert sind, vor allem dann, wenn sie mit der passenden Begleitung in Form leckerer Soßen serviert werden. Nicht zu vergessen die Oberflächenbeschaffenheit der Nudeln (perfekt bei Herstellung in Bronzeformen), damit man die passenden Sugos kombinieren kann.

Aber lassen wir keine Zweifel aufkommen, im Mittelpunkt der Rezepte steht IMMER die Pasta. Sechzig Seiten „Getrocknete Pasta“, fünfunddreißig Seiten „Frische Pasta“. Zwanzig Seiten „Gefüllte Pasta“, dreißig Seiten „Gebackene Pasta“ – jeweils mit unterschiedlichen Soßen, Ragús, Fisch und Gemüsen. Ansprechend bebildert, für jeden Geschmack etwas, oft abgerundet mit dem Saft der Amalfi-Zitrone (kann man problemlos durch eine gute Zitrone aus dem Bioladen ersetzen). Dazu noch zehn Seiten Grundsaucen, sowie ein ausführliches Register. Alle Zubereitungen ausführlich beschrieben (leider ohne Nährwert-Angaben), sodass auch ein Kochanfänger kein Problem damit haben wird.

Neben diesen unzähligen Rezepten, selbstverständlich auch für Pasta aus dem vollen Korn, gibt es einen leicht verständlichen Grundkurs für die Herstellung frischer Pasta. Und dafür ist noch nicht einmal eine Nudelmaschine zwingend erforderlich.

Wohl demjenigen – wir zählen zu den Glücklichen, obwohl wir nicht in der Stadt leben – der einen gutsortierten italienischen Supermarkt in der Nähe hat, bei dem ca. ein Drittel der Verkaufsfläche für Pasta in allen Variationen reserviert ist, Typo 00 Mehl selbstverständlich im Regal steht und der Wunsch nach Burrata, Taleggio, Guanciale und Salsiccia fresca erfüllt werden kann. Im üblichen Supermarkt wird man sich damit eher schwer tun. Aber keine Angst, man kann diese Zutaten natürlich mit einem bisschen Kreativität durch alternative Produkte ersetzen, so dass dem Pasta-Genuss nichts im Wege steht.

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