Paris - Je t'aime

Erschienen: Oktober 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Rezepte sind übersichtlich und gut strukturiert und warten mit nützlichen Tipps auf, sodass auch ungeübtere Köche den Anweisungen leicht folgen können.

Ausstattung

Das Buch transportiert mit seiner liebevollen Gestaltung und den tollen Fotos auf jeder Seite die Sehnsucht nach Paris.

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Lea Gerstenberger
Wer wie ein Gott in Frankreich speisen will, wird mit diesem Buch glücklich

Buch-Rezension von Lea Gerstenberger Dez 2019

Paris ist immer eine gute Idee. Schon beim Aufschlagen des Buches wird man vom Flair der Metropole förmlich eingehüllt. Die Fotos von Boulevards, Bistros, dem Eiffelturm und allerlei Köstlichkeiten erzeugen eine sofortige Sehnsucht nach der Stadt der Liebe, dem Savoir-Vivre unserer Nachbarn und der französischen Esskultur. Das Buch ist dabei nicht nur als Reise durch die verschiedenen Mahlzeiten eines Tages, sondern auch als Spaziergang durch die Pariser Arrondissements angelegt, die jeweils am Anfang liebevoll beschrieben werden. So kommen in den folgenden Kapiteln weder die klassische Küche, noch die Häppchen für zwischendurch oder die internationalen Einflüsse in der Hauptstadt zu kurz:

  • Kleinigkeiten zum Frühstück
  • Bistroküche zum Mittagessen
  • Etwas Süßes am Nachmittag
  • Apéro – Bevor es zum Abendessen geht
  • Vorspeisen zum Start ins Menü
  • Abendessen – Festlich oder für jeden Tag
  • Ein Streifzug durch den Maghreb
  • Nachtisch – Verführerischer Abschluss

Es war gar nicht so einfach, Rezepte für einen Testlauf auszuwählen, denn man möchte hier schlicht jedes einzelne Gericht probieren, wofür auch die wundervollen Fotos auf jeder Seite sorgen. Die Frage war also eher „was zuerst?“

Zur Einstimmung gab es ein Rezept aus der mittäglichen Bistro-Küche, den Salat mit gebackenem Ziegenkäse auf Baguette („Salade à chèvre chaud“) und dazu die „Klassische Senf-Vinaigrette“. Die Zutatenliste war überschaubar und die Herstellung sehr einfach und schnell. Und auch geschmacklich harmonierten alle Komponenten wunderbar miteinander: bittere Blutorange, süße karamellisierte Walnüsse, säuerliches Dressing und kräftiger Ziegenkäse. Das Gericht taugt als Beilage, Snack oder leichte Hauptmahlzeit und gibt gerade im Winter einen guten Frischekick. Die bunten Farben trösten dabei über graues Wetter und das Fehlen des Eiffelturms vor der Tür hinweg.

Paris auf dem Teller

Mit Käse ging es auch weiter, in Form von „Brie im Blätterteigmantel“, begleitet vom „Erfrischenden marokkanischen Orangensalat“. Die Zubereitung ist sehr einfach, die Komponenten harmonieren wunderbar zusammen. Der Brie ist natürlich recht mächtig, erfüllt aber alle erdenklichen Käseträume und macht sich im Ofen praktisch von selbst. Der Orangensalat, der als Dessert gedacht ist, bietet mit der Minze eine willkommene und leichte Erfrischung, würde mit den Nüssen und der Prise Zimt aber auch gut in ein weihnachtliches Menü passen. Auch diese beiden Rezepte erwiesen sich also als Volltreffer.

Natürlich musste ich auch einen absoluten Klassiker der französischen Küche ausprobieren, nämlich Coq au Vin. Zwar sollte man dafür etwas Zeit mitbringen, die Zubereitung ist aber Schritt für Schritt so erklärt, dass alles ganz leichtfällt und wie beschrieben gelingt. Abgesehen von der Zeit hält sich der handwerkliche Aufwand in Grenzen und mit dem schmackhaften Resultat fühlt man sich endgültig wie der vielzitierte „Gott in Frankreich“.

Die abschließende, süße Herausforderung in Form von „Pariser Brioche“ gelang ohne Förmchen und Knethaken auch von Hand und in einer Kastenform perfekt. Das lange Kneten lohnt sich für ein fluffiges und butterzartes Endergebnis. Nichts für die schlanke Linie, definitiv aber für die Seele!

Französische Küche für jedermann

Die reich bebilderten Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet und warten oft mit kleinen Extra-Tipps auf. Optisch ist einzig die verspielte Schriftart der Titel etwas schwer zu lesen. Die Zutatenliste weist darauf hin, wenn besondere Utensilien benötigt werden, etwa Soufflé-Förmchen oder Kleinigkeiten zum Garnieren. Man wird mit dem Buch also sehr gut an die Hand genommen und kann direkt loslegen. Lediglich eine übergeordnete Angabe zur Zubereitungszeit habe ich vermisst. Da die Anweisungen sehr klar strukturiert sind, lässt sich das jedoch recht gut kompensieren. Die Zubereitungsschritte sind dabei nicht zu ausführlich, aber dennoch so eindeutig beschrieben, dass auch ungeübtere Köche nicht vor den Rezepten zurückschrecken müssen. Damit kann sich wirklich jeder die französische Küche nach Hause holen.

Am Ende des Buches befinden sich sowohl eine Waren- als auch eine separate Käsekunde und ein Index. Zudem gibt es ein paar Menüvorschläge für verschiedene Anlässe. Generell lassen sich die vielen großen und kleinen Rezepte mit etwas Kreativität aber auch ganz von selbst in verschiedenster Weise kombinieren. Ob ausgedehntes Festmahl, Party mit Buffet oder Feierabendküche, herzhaft oder für den süßen Zahn, für jede Gelegenheit ist etwas dabei. Die Hauptgerichte enthalten oft Fleisch, aber auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten oder können die Rezepte abwandeln.

Fazit:

„Paris, je t’aime“ ist sowohl gestalterisch als auch hinsichtlich der Rezepte hervorragend gelungen und hält durch seine reichhaltige und abwechslungsreiche Auswahl für nahezu jede Lebenslage köstliche und ansprechende Gerichte bereit. Dabei transportiert das Buch die französische Lebensart und Kulinarik so gut, wie es sonst wohl nur eine Reise in die Stadt der Liebe vermag.

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