New York Foodtrends

Erschienen: Oktober 2018

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Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Selbst wer noch Hilfestellung bei Rühreiern braucht, wird hier Erfolgserlebnisse verbuchen können. Eine Herausforderung sind höchstens die raffinierten Kombinationen und der Gebrauch von ungewöhnlicheren Lebensmitteln wie Harissa-Paste oder Topinambur. Kurze Sätze, Schritt für Schritt-Erläuterungen und präzise Angaben sorgen für unfallfreien Zubereitungsgenuss. Dadurch erscheint der Text mitunter etwas lang.

Ausstattung

Die Aufteilung ist absolut gelungen: Stadtviertel, Trend, Rezepte. New York-Kenner werden einiges wiedererkennen oder auch über manche Beschreibungen müde lächeln, aber das Grundkonzept ist stimmig und macht Lust aufs Kochen und Entdecken. Dazu tragen vor allem die aus dem Leben gegriffenen Fotos bei.

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Nicole Goersch
Nicht nur originelle Rezepte, sondern ganz nebenbei auch eine Metropole entdecken.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Feb 2019

„Das Fremde wird nicht nur willkommen geheißen, sondern auch gefeiert.“ (S. 5) heißt es im Vorwort dieses Kochbuchs. Das klingt vielversprechend, besonders wenn man sich das Inhaltsverzeichnis anschaut, das dem Anspruch, das Fremde zu feiern, gerecht wird. Die Aufteilung erfolgt nach Bezirken, die ihrerseits in drei Kapitel unterteilt sind: das Stadtviertel, der dortige Trend und Rezepte. Bei den Trends wird es abwechslungsreich, denn von Picnic über Coffee bis Halal ist dort alles zu finden. Lasst uns also einen Spaziergang durch eine Stadt machen, in der die Welt zu Hause ist.

Kaum eine andere Stadt hat mehr Vielfalt zu bieten als New York. Hier werden Trends gesetzt, hier wird bestimmt, was hip ist und was out, auch in kulinarischer Hinsicht. Bei einem Streifzug durch das Buch kann man nicht nur originelle Rezepte, sondern ganz nebenbei auch eine Metropole entdecken, die nicht nur mit ihren Restaurants und Food-Hypes lockt.

Jedem Kapitel vorangestellt ist eine zweiseitige Einführung in den Stadtteil mit seinen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten. Es folgt die Erklärung des Trends, der hier im Besonderen beheimatet ist, um dann auf die Rezeptauswahl überzugehen. Dazwischen lockern Fotos von Lokalitäten und Einheimischen den Text auf. Sehr schön sind die Tipps der Restaurants und Geschäfte, in denen man dem Trend am besten frönen kann.

Kurze, einleitende Texte erläutern das Gericht und ein farbiges Foto regt gekonnt den Appetit an, während die Schrift und der Zeilenabstand für Zutaten und Zubereitung gut gewählt und lesbar ist.

Wir entscheiden uns für das „Walnuss-Cranberry-Brot“, das nur zeitaufwendig ist, weil es ruhen muss, ansonsten locker von der Hand geht. Ein großartiger Genuss, der uns allerdings mit Butter süß genug war (im Rezept wird noch würziger Honig als Aufstrich empfohlen).

Zum schnellen Abendbrot entscheiden wir uns für die „Würzigen Hähnchen-Wraps“. Obwohl simpel klingend, ist der Geschmack hervorragend. Nur das Rollen der Wraps will nicht formvollendet gelingen. Da geht das Rollen der „Zitronen-Dattel-Energy-Balls“ zügiger von der Hand. Nahrhaft und nur mit natürlicher Süße kamen sie besonders bei Frauen gut an. Angeblich sollen sie eine Woche halten, aber innerhalb von zwei Tagen waren sie aufgegessen.

Ähnlich verhielt es sich mit den „Salted Peanut Butter Cookies“, obwohl das aufgestreute grobe Meersalz nicht bei allen auf Gegenliebe stieß, aber einen interessanten Kontrast zu den recht süßen Keksen bedeutete. Deshalb verzichtete ich bei den „Cruffins mit Honig und Meersalz“ auf letzteres und wurde mit leeren Tellern belohnt.

Kurios mutete uns das Gericht „ofengeröstete Radieschen“ an, und es ließ uns ratlos zurück, ob wir es nun gut fanden oder nicht. Das dazu gereichte Tomatenpesto erfreute sich größerer Beliebtheit (auch zu anderen Speisen).

Das „Pulled Salmon Sandwich“ schmeckte sowohl frisch und warm als auch am nächsten Tag kalt auf dem Baguette. Ein leckeres Essen, das gut geeignet für die schnelle Zubereitung nach Feierabend ist, ebenso wie „Angel-Hair-Pasta mit Garnelen“. Einfach, aber wirkungsvoll.

Fazit:

Wer New York liebt oder es lieben lernen möchte, wer Spaß an kleinen Gerichten hat, die den richtigen Piff haben, wer gerne die Atmosphäre um die Rezepte herum erlesen möchte oder/ und wer Freunde außerhalb von Gänge-Menüs verwöhnen mag, der liegt mit diesem Kochbuch goldrichtig.

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