Matrjoschka – Kochen wie in Osteuropa

Matrjoschka – Kochen wie in Osteuropa
Matrjoschka – Kochen wie in Osteuropa

Erschienen: September 2021

Erschienen: September 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Vielfältige und abwechslungsreiche Rezepte - Dank zumeist geläufiger Zutaten auch für die Alltagsküche geeignet.

Ausstattung

Die Rezepte präsentieren sich mit übersichtlicher Zutatenliste, verständlichen Zubereitungshinweisen und sehr ansprechenden Fotos

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André C. Schmechta
Auf den Spuren von Soljanka, Borschtsch und Letscho

Buch-Rezension von André C. Schmechta Sep 2021

Während den meisten von uns durchaus Boeuf Stroganoff, Soljanka, Borschtsch oder Letscho schonmal auf den Teller gekommen sein könnten, sieht es bei vielen anderen osteuropäischen Spezialitäten möglicherweise anders aus. Oder kennt ihr Wareniki, Chatschapuri oder Bigos? Nun, ich jedenfalls nicht.

Osteuropäische Küchentradition - auch ein wenig modernisiert

Wer spontan vermutet, dass es in „Matrjoschka“ überwiegend deftig, rustikal und herzhaft zugehen mag, vermuten wir doch weniger mediterranes Klima, irrt zunächst mal auch nicht. Tanja Dusny versucht mit ihrer Zusammenstellung eine gewisse länderübergreifend „osteuropäische Küchentradition“ aufzuzeigen. Und hier muss die Alltagsküche mit den Zutaten sättigen, die in Haus und Hof vorhanden sind. Ihre einleitenden Kapitel vertiefen diesen konzeptionellen Ansatz, informieren über typische Zutaten und Eigenheiten.

Das bedeutet aber bei Weitem nicht, dass uns in „Matrjoschka“ nun langweilige Gerichte mit immer gleichen Zutaten begegnen. Im Gegenteil! Wir dürfen uns über eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Rezeptsammlung freuen. Immerhin führt uns diese kulinarische Reise in zahlreiche Länder des Osten Europas: Polen, Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Rumänien, Usbekistan, Armenien, Ukraine und Russland. Einige der Gerichte hat Tanja Dusny bewusst modernisiert.

Wir lieben Kohlrouladen und so waren diese auch die ersten meines Praxistests. Die hier vorgestellte Variante erhält mit ordentlich Majoran im Hackfleisch ein tolles Aroma und eine delikate Würze. Sehr lecker waren auch die „Krokiety“ - mit Hackfleisch gefüllte Pfannkuchen, die nochmal in Paniermehl gebraten werden.

Die Rezepte präsentieren sich mit übersichtlicher Zutatenliste, verständlichen Zubereitungshinweisen und sehr ansprechenden Fotos. So präsentieren sich etwa „Choldolez - Hausgemachte Schweinsülze“, „Kulebjaka - Lachspastete“, „Kroschka - Kalte Sommersuppe“, „Rote Bete Salat mit Backpflaumen“, „Biergulasch“, „Syrniki - Quarkpfannkuchen“ oder „Kulitsch - Osterbort“ mit kräftigen Farben und stimmungsvoller Deko. Nährwertangaben fehlen und der erforderliche Zeitbedarf muss aus dem Rezept entnommen werden.

Um abschließend noch die eingangs erwähnten Bezeichungen kurz aufzulösen: „Wareniki“ sind kleine Teigtaschen, hier mit Erdbeerfüllung. „Chatschapuri“ sind herzhafte Käsefladen und „Bigos“ ist ein würziger Krauteintopf. Guten Appetit!

Fazit:

Wer noch kaum Berührungen mit der osteuropäischen Küche hatte und sich gerne einmal probieren möchte, findet mit „Matrjoschka“ einen tollen Einstieg mit vielfältigen und abwechslungsreichen Rezepten - Dank zumeist geläufiger Zutaten auch für die Alltagsküche geeignet.

Matrjoschka – Kochen wie in Osteuropa

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