La vita è bella

  • Edition Michael Fischer
  • Erschienen: März 2022
La vita è bella
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André C. Schmechta
5

Kochbuch-Couch Rezension von André C. Schmechta Mai 2022

Praktikabilität

Hinweise und Tipps ergänzen die Zubereitungshinweise, die verständlich erläutert werden und auch ungeübten Köchinnen und Köchen ohne große Probleme gelingen dürften. Eher selten ist die Zutatenliste umfangreicher. Nährwertangaben fehlen und auch der Zeitbedarf muss selber aus dem Rezept erschlossen werden.

Ausstattung

Der EMF-Verlag spendiert dem über 300 Seiten fassenden Buch mit 100 Rezepten ein großes Format, was gerade die vielen Farbfotos wunderbar zur Geltung kommen lässt.

Klassiker der italienischen Küche vereint

Wer regelmäßig in Restaurants mit italienischer Küche einkehrt, wird beim ersten Durchblättern schnell viele der dort gereichten Speisen ausmachen: Vitello Tonato, Bruschetta, Insalata Caprese, Penne all’arrabiata, Spaghetti alla Carbonara, Tiramisu, Panna Cotta. Doch in „La vita è bella“ gibt es noch so viel mehr traditionelle Gerichte italienischer Kochkunst zu entdecken.

Ich habe mich zunächst dem wunderbaren „Risotto aglia aspargi“ - Spargel-Risotto - gewidmet. Das passt ja gerade hervorragend in die Spargelzeit. Wie im Buch vorgeschlagen habe ich es mit Garnelen gereicht. Großartig lecker ist auch das „Ossobucco alla Milanes“, einem Gericht aus der Lombardei, das ich mit dem typischen „Risotto alla Milanese“ - Safran-Risotto aus Mailand - zubereitet habe. Ein wunderbar aromatischer Genuss, der meine Familie, meine Gäste und mich schlichtweg begeistert hat.

Das Kochbuch von Britta Welzer und Svenja Mattner-Shahi widmet sich übergeordnet den Regionen „Nordwestitalien“, „Nordostitalien“, „Mittelitalien“, „Süditalien“ und „Die Inseln“. Jede Region wird in kleinen Reportagen vorgestellt. Viele Farbfotos sorgen für stimmungsvolles Italienflair.

Die Genussreise durch Italien ist überaus abwechslungsreich. Von herzhaft bis süß, von schnell bis raffiniert. Fleisch, Fisch oder vegetarisch, Vorspeise, Hauptspeise Dessert und Getränke - es ist für jeden Anlass und für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Rezepte selber präsentieren sich großzügig auf einer Doppelseite mit ansprechenden Fotos. Hinweise und Tipps ergänzen die Zubereitungshinweise, die verständlich erläutert werden und auch ungeübten Köchinnen und Köchen ohne große Probleme gelingen dürften. Eher selten ist die Zutatenliste umfangreicher. Nährwertangaben fehlen und auch der Zeitbedarf muss selber aus dem Rezept erschlossen werden. Informativ ist die Übersicht zu italienischem Käse oder der Klassifizierung italienischer Weine.

Der EMF-Verlag spendiert dem über 300 Seiten fassenden Buch mit 100 Rezepten ein großes Format, was gerade die vielen Farbfotos wunderbar zur Geltung kommen lässt. Zusammen mit den wohlklingenden Namen der Gerichte kommt schnell Vorfreude auf: „Parmigiani di melanzane“ (Auberginenauflauf mit Käse), „Malfatti“ (Gebratene Spinatnocken mit Salbeibutter), „Agnello alla Sarda“ (Lammkarree mit Kartoffeln und Artischocken), „Costolette alla Valdostana“ (Kross gebratene und mit Käse gefüllte Kalbsschnitzel), „Pistazien-Semifreddo“ oder Crema di cogne (Schokoladenpudding mit Crunch und Früchten).

Fazit:

„La vita è bella“ vereint viele Klassiker und traditionelle Gerichte in großzügiger Ausstattung. Wer die italienische Küche noch für sich entdecken möchte, findet hier also einen wunderbaren Ausgangspunkt für eine erste kulinarische Reise.

La vita è bella

Britta Welzer, Svenja Mattner-Sahi, Edition Michael Fischer

La vita è bella

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