La Cuisine de Paris

Erschienen: Februar 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Manches ist einfach und geht problemlos von der Hand, für anderes braucht man schon ein wenig Geschick und Kocherfahrung. Die Verständlichkeit ist gut, allerdings ist die Lesbarkeit schwierig, wenn man zwischen Töpfen, Messern und Zutaten hantiert.

Ausstattung

Die Fotos sind wunderbar, sowohl von den Gerichten als auch von Paris selbst. Die Schrift hätte – wie schon erwähnt – größer sein können. Dass die Rezepte mit Geschichten der Autorin verknüpft sind, macht das Kochbuch zu einem persönlichen Erlebnis, das man bei seinem nächsten Paris-Besuch fortführen kann.

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Nicole Goersch
Die Vielfalt ist groß, wie sie auch in Paris reichhaltig ist.

Buch-Rezension von Nicole Goersch Mai 2019

Der Untertitel „Kulinarische Streifzüge durch die schönste Stadt der Welt“ findet sich in der Inhaltsangabe erst einmal nicht wieder, denn die Gliederung erfolgt über die Tageszeiten: „Am Morgen“, „Am Mittag“, „Am Nachmittag“ etc., aber schon beim ersten Durchblättern des Kochbuchs fallen ungewöhnlichere Rezepte auf wie zum Beispiel „Russische Avocado“ oder „Türkische Lammpizza“, Zeugnisse einer multikulturellen Stadt, die sich gut zwischen den Klassikern „Quiche Lorraine“ oder „Mousse au chocolat“ einfügen.

Clotilde Dusoulier ist eine waschechte Pariserin, die ihre Stadt liebt. Diese Liebe möchte sie nicht nur mit den zusammengetragenen Rezepten auf den Leser übertragen, sondern auch mit kleinen Geschichten drum herum würzen.

Die Rezepte beginnen also mit Informationen: über das Gericht, über die Szene, wo es beheimatet ist oder mit einem Tipp, nicht nur wie man es isst oder trinkt, sondern auch in welchen Lokalitäten. Das ist ziemlich viel auf einmal, weshalb es zuweilen den Anschein hat, dass alles auf eine Buchseite gequetscht werden musste und die Schrift deshalb etwas klein geraten ist. Am Seitenrand finden sich außerdem Variationen und Anmerkungen, die durchaus hilfreich sind.

Wir machen den Anfang mit der „Tartine von Räuchermakrele mit Rote-Bete-Relish“. Hier muss man – wie bei einigen Rezepten dieses Buches – aufpassen, weil man einige Arbeiten schon einen Tag vor Verzehr erledigen muss. Gerade die Kombination aus geräucherter Makrele, die einen recht eigensinnigen Geschmack hat, und aus Roter Bete war ein Genuss, der bei allen Probanden hervorragend ankam.

Anschließend gab es „Fisch mit weißer Buttersauce“, den man frei auswählen konnte, so dass wir uns für Steinbeißer entschieden. Dazu wurden „Pommes Anna mit brauner Butter“ serviert. Beides ging zügig und gut von der Hand, konnte teilweise vorbereitet werden, bevor die Gäste kamen, die von dem Gericht begeistert waren.

Leider wurden die Blätterteigplatten für die Himbeer-Zitronen-Millefeuille etwas zu dunkel, da ich sie im Ofen vergessen hatte, aber in der Kombination mit der Zitronencreme und den frischen Himbeeren war dies nicht zu schlimm. Eine Schicht Puderzucker verdeckte das Schlimmste. In dem Buch ist sogar ein Rezept, um Blätterteig selber zu machen, aber da dies sehr aufwendig ist, kann man getrost auf gekauften zurückgreifen.

Die „Earl-Grey-Madeleines“ mussten leider verschoben werden, denn zu spät hatte ich gelesen, dass der rohe Teig mindestens über Nacht, am besten sogar drei Tage, in den Kühlschrank soll. Nach einer Nacht im Kühlschrank ließen sich die kleinen Küchlein aber gut verarbeiten und schmeckten nicht nur durch den beigefügten Tee zitronig-frisch, sondern auch durch die Orangenglasur.

Während die Herren sich für „Steaks mit Pfefferkornsauce“ entschieden, bevorzugte ich das „Ratatouille“. Für beide Parteien gab es „Fantastische Pommes Frites aus dem Backofen“, die leider erst etwas blässlich waren, weil das Gemüse noch im Herd mit garte. Die aufsteigende Feuchtigkeit verhinderte, dass die Pommes knusprig wurden, aber als das Ratatouille draußen war, zogen sie nach und wurden perfekt.

Fazit:

Die Rezepte sollte man sich vorher in Ruhe durchlesen, damit man nicht unter Zeitdruck gerät, denn einiges muss schon mindestens einen Tag vor dem Servieren zubereitet werden. Die Vielfalt ist groß, wie sie auch in Paris reichhaltig ist. Das Flair der Stadt wird durch die großformatigen Fotos sehnsuchtsvoll übermittelt.

La Cuisine de Paris

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