Kochen wie bei Oma

  • ZS
  • Erschienen: Januar 2012
  • ISBN: 978-3-89883-324-0
  • 128 Seiten.
Kochen wie bei Oma
Kochen wie bei Oma
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Silke Wronkowski
5

Kochbuch-Couch Rezension vonMai 2012

Praktikabilität

Klar gegliederte Anleitungen nehmen jegliche Angst vorm Nachkochen. Alles wird anschaulich in Wort und Bild erklärt. Die leichte Heftform, das große Format, auch an ein Rezeptregister ist gedacht worden.

Ausstattung

Auch hier gilt: Zurück zum Wesentlichen. Im äußerst positiven Sinne.

Back to the roots!

Back to the roots! Bei all dem Fastfood-Einerlei und höchst exotischen Köstlichkeiten, mit denen wir uns Tag ein Tag aus den Bauch voll schlagen, gibt es manchmal nichts Schöneres, als ein Schwelgen in Kindheitserinnerungen. Und die guten, alten Zeiten bei Oma haben viel mehr zu bieten als Marmeladenbrote zu "Aktenzeichen y ungelöst" oder frische Hühnersuppe mit Sternchennudeln. Eine kleine Erinnerungsstütze in Buchform für das gute alte Sonntags-Familienessen-Feeling.

Klar, bei Mama schmeckt's halt immer noch am Besten. Aber die hat ja logischerweise bei Oma das Kochen gelernt, und da unsere Generation sich erst einmal so weit wie möglich von all dem Hausbackenen und Heimchen am Herd Gefühl entfernen wollte, wissen wir wie man italienisch-mediterran kocht, Asiatisches aus dem Wok zaubert und Hummus selber herstellt.

Und dann kommt der Tag, an dem man übersättigt von Geschmacksexplosionen ist, keine Lust auf Gewürze hat, deren Namen man nicht mal aussprechen kann, sondern vielmehr darüber nachdenkt wie man eigentlich ohne Hightech-Geschmacksverstärker und fertige Gewürzmischungen ein richtig scharfes Gulasch machen kann, und ob es Grünkohl wohl auch nicht aus der Konservendose geben mag.

Ein riesiges Danke schön gebührt dem Zabert Sandmann Verlag, dessen preisgekrönte Trend-Kochbuch-Reihe nun auch den Retrotrend in Buchform verewigt mit "Kochen wie bei Oma". Über siebzig Rezepte hat die Redaktion zusammengetragen, von denen uns ach so viele im Gedächtnis geblieben sind.

  • Womit Oma gezaubert hat
  • Step by Step
  • Suppen & Gemüse
  • Fisch & Fleisch
  • Süßes & Gebäck
  • Eingemachtes
  • Rezeptregister

Klar gegliedert findet man in den einzelnen Kapiteln gute, alte Hausmannskost – den Pichelsteiner Eintopf, die Kohlrouladen, den Schokoladenpudding, aber auch die angsteinflößende Martinsgans und die Kalte Schnauze werden hier auf einmal zum Kinderspiel.

Mit schrittgenauen Bilderstrecken werden altbewährte Techniken wie das Einmachen von Birnen oder das Formen von Klößen erklärt, klar gegliederte Zutatenübersichten und leicht verständliche Zubereitungserklärungen sowie zusätzliche Tipps und klare Fotos der Gerichte, die das Wesentliche – nämlich das Essen – fokussieren, machen "Kochen wie bei Oma" zu einem rundum gelungenem Nachschlagewerk, wenn es mal gut-bürgerlich sein soll. Da fühlt sich auch der (die) letzte Gourmet berufen, mal selbst Pflaumenkompott herzustellen oder Quitten einzulegen.

Fazit:

Und wenn im Vorwort das Verlagsteam versichert, man habe alle Rezepte ausprobiert, so glaubt man dies ungesehen, denn hier ist nichts unklar, bleibt kein Schritt zweifelhaft oder vergessen. Nicht zuletzt der günstige Preis sollte davon überzeugen seine Kochbuchsammlung um dieses Standardwerk zu erweitern!

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