Julehygge - Das große skandinavische Weihnachtsbuch

  • arsEdition
  • Erschienen: Oktober 2022
Julehygge - Das große skandinavische Weihnachtsbuch
Julehygge - Das große skandinavische Weihnachtsbuch
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Nicole Goersch
4

Kochbuch-Couch Rezension vonJan 2023

Praktikabilität

In der Regel sollten alle Zutaten in gängigen deutschen Supermärkten zu erhalten sein. Etwas speziellere Zutaten wie beispielsweise frische Preiselbeeren können auf Wochenmärkten gekauft werden.

Ausstattung

Gradlinig und puristisch wie das Cover ist auch die Buchgestaltung. Die Rezepte sind anschaulich strukturiert, die Fotos skandinavisch schön. Vor allem die Naturaufnahmen wecken Sehnsüchte nach einer weißen Winterwunderlandschaft.

Nicht nur für Weihnachten, sondern für die Winterzeit

Schon das Cover deutet es an: hier geht es nicht knallig bunt zu, sondern gradlinig und puristisch. Das setzt sich auch im Inneren des Buches fort, das nicht nur ein Kochbuch ist, sondern auch Tipps für Basteleien, Dekorationen und Wohlfühlmomente sowie kurze Geschichten zur Winterzeit bereithält.

Die sieben Kapitel sind zeitlich strukturiert, beginnen mit „Julehygge – Weihnachten ist ein Gefühl“ und „Willkommen, lieber Advent!“, gehen über „Lichterglanz und Weihnachtsduft“, „Gemeinsam genießen kurz vor Weihnachten“ und „Mit Liebe gemacht“ direkt zur „Skandinavischen Festlichkeit“ und enden mit „Winter, schöner Winter“.

Ein Begleiter durch die kalt-weiße Jahreszeit

Auch wenn der Schwerpunkt auf die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest an sich liegt, so begleitet das Buch doch durch die komplette Winterzeit und bringt Licht und Wärme wie beispielsweise mit heißen Getränken wie Glögg, Nordic Chai oder heißer Schokolade. Dazu kann man nicht nur selbstgebackene Plätzchen wie „Brune Pinner“ genießen, sondern auch immer wieder durch das Buch blättern und die herzerwärmenden Geschichten lesen oder die zauberhaften Fotos betrachten.

Manches wie die „Tannenzapfen-Anzünder“ wird nicht von jedem gebraucht werden können oder wie die „Twisted Candles“ zu kompliziert in der Herstellung sein, aber das eine oder andere bringt auch Kindheitserinnerungen zurück, zum Beispiel wenn man sich am „Winterlichen Kartoffeldruck“ versucht.

Bekannte Klassiker neben neuen Rezepten

„Lusskatter“ werden dem Skandinavien-Fan bekannt sein, aber es lohnt sich diese einmal auszuprobieren, da sie leicht von der Hand gehen und lecker schmecken. Vor dem Weihnachtsmenü kann dann gerne ein „Lillet-Thymian-Aperitif“ gereicht werden, der nicht zu süß war und auch gut zum „Wintersalat mit karamellisierten Äpfeln“ passt.

Sehr schön war der Gebrauch jahreszeitlicher Zutaten wie Rote Bete, die in einer einfachen Verwendung bei der „Rote-Bete-Suppe“ Begeisterung am Tisch auslöste und außerdem wunderbar für das Weihnachtsmenü vorzubereiten war.

Für den mittlerweile auch in Deutschland immer beliebteren Flammlachs gibt es ebenfalls ein Rezept. Dafür lohnt sich die Anschaffung eines Flammlachsbrettes, nicht nur wegen des fantastischen Geschmacks des Fisches, sondern auch wegen der effektvollen Zubereitung über dem offenen Feuer, das nicht nur Kindern Spaß macht und in die dunkle Kälte lockt.

Fazit

Ob es Anleitungen für „Geschenke verpacken“ oder „Smörrebröd – Adventsbrunch“ braucht, muss jeder selber entscheiden, aber es komplettiert den Gesamteindruck des Buches, das sich als Allrounder für eine kreative Zeit im Winter entpuppt.

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