Indonesisch vegetarisch

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • ISBN: 978-3-7750-0683-5
  • 120 Seiten.

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Wer es sich zutraut, wird mit einer Fülle neuer und spannender Sinneseindrücke belohnt werden. Aber eher was für fortgeschrittene Köche. Alles ist sehr gut erklärt, allerdings sollte man sich in der asiatischen Küche schon ein paar Vorkenntnisse haben. Die zum Teil nicht ganz alltäglichen Zutaten erfordern eine genaue Einkaufsplanung. Der Anspruch an ist schon etwas höher als normal.^

Ausstattung

Einfach, aber mit Liebe gemacht. Auch die Fotos sind sehr gelungen und schön anzusehen.

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Brigitte Ahlers
Für ambitionierte Köche: sehr zu empfehlen!

Buch-Rezension von Brigitte Ahlers Mai 2015

Man sieht auf den ersten Blick: hier haben zwei Profis zusammengearbeitet. Andreas Wemheuer hat mit seinen phantasischen Fotos für das Buch den wundervollen Rahmen geliefert. Jenny Susanti lebt seit 35 Jahren in Deutschland, besucht aber jedes Jahr ihre Heimat auf Java. Daher ist sie mir der indonesischen Küche bestens vertraut.

In der Einleitung und der Warenkunde am Anfang des Buches führt uns die Autorin auf eine Reise durch die exotischen Gewürze- und Gewürzmischungen, die außer Reis und Nudeln immer reichlich in den überwiegend vegetarisch essenden, indonesischen Haushalten zu finden sind. Fast jeder Europäer kennt Nasi Goreng, Wan Tans und Sambal Olek. Aber in diesem Buch lernen Sie eine große Palette der aromatischen Zutaten und der abwechslungsreichen Kochkunst Indonesiens kennen, die allesamt zu lauter Köstlichkeiten führen.

Es beginnt mit neun leckeren Snacks und kleineren Gerichten, die man in Indonesien an fast jeder Ecke als Mahlzeit für zwischendurch angeboten werden, wie z. B. frittierte Frühlingsrollen, Teigrollen- und Taschen, als auch Wan Tans oder kleinen Maisküchlein.
Weiter geht die kulinarische Reise mit dem Magenöffner weltweit: Suppe! Wobei die Indonesier sie als Hauptspeise verzehren. Eine Vorsuppe in dem Sinne wie wir sie kennen, gibt es dort nicht.

Elf außergewöhnlich interessante und wohlklingende Suppenrezepte machen Lust auf´s Kochen und selbstverständlich dem anschließendem Genuß. Es folgen Chilipasten, Sambal genannt, welches wir in der Basis von Chilischoten und Gewürzpaprika schon öfter beim Asiaten gegessen haben. Dieses einfache Grundrezept wird nun um acht Variationen erweitert. Auf den folgenden Seiten finden Reis- und Nudelrezepte und die eigentlichen Hauptgerichte ihren Platz.

Die meiste Arbeit bei Allem machen die Vorbereitungen, wie das Waschen und Schneiden von Gemüse aus. Ansonsten sind fast alle Gerichte in ca. 30 Minuten fertig.

Zum Schluß wenden sich Jenny Susanti und Andreas Wemheuer den Nachspeisen und Getränken zu. Waren die vorherigen Rezepte schon ein Gedicht, so sind diese eine wirkliche Offenbarung. Hier wird der Kokosmilch viele Möglichkeiten zur Entfaltung eines besonderen Geschmacks gegeben. Da die Desserts fast nur mit Kokosmilch und Früchten zubereitet werden, sind sie weniger süß.

Es werden Bananenkuchen, Pfannkuchen, Kompott, Klebreis, als auch eine Süßkartoffelbällchensuppe angeboten und keines der Rezepte erscheint in der Zubereitungsart besonders schwierig. Die Getränke klingen teilweise nicht nur exotisch, sondern sind es auch. Gewürztee mit Palmfrüchten oder Kokosnuss mit Tapiokawürfeln klingt dafür aber echt indonesisch und sind es ja auch.

Fazit:

Damit ist die Reise auch fast zu Ende. Im Anhang finden sich noch das Rezeptverzeichnis, sowie Hinweise dazu. Sehr positiv, wie das ganze Buch an sich, ist auch anzumerken, dass Jenny Susanti immer auf Ersatzzutaten verweist, falls etwas wirklich auch im bestsortiertestem Asia-Supermarkt nicht zu finden sein sollte.

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