Fire Islands

Erschienen: Februar 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Selbst Anfänger können mit den Rezepten gut zurechtkommen. Vielleicht schrecken die zahlreichen Zutaten etwas ab, aber die Zubereitung an sich ist weniger kompliziert. Die sprachliche Umsetzung ist deutlich und explizit. Sehr gut waren die Serviervorschläge, so dass man nicht lange nach Beilagen suchen musste.

Ausstattung

Das Papier wirkt etwas matt, so dass die Fotos keine einnehmende Leuchtkraft besitzen, was schade ist. Die Rezepte sind gut strukturiert und bieten teilweise noch mal persönliche Einblicke in das Leben der Autorin.

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Nicole Goersch
Die Vielfalt der indonesischen Küche

Buch-Rezension von Nicole Goersch Aug 2020

In neun Kapiteln versucht Eleanor Ford dem geneigten Leser und Hobbykoch die indonesische Küche näherzubringen. Es beginnt mit „krossen Snacks &Streetfood“, geht weiter mit „üppig & sämig“, „trocken &würzig“, „Duftende Brühen & pikante Saucen“, „Salate & Gemüse“, „Reis & Nudeln“, „Sinnliche Aromen“, „süß & verführerisch“ und endet mit „Getränken“. Manches klingt einfach, anderes interessant.

Lust aufs Reisen

Nach einer sehr persönlichen und „reiselustanregenden“ Einleitung gibt es Eindrücke des Landes, eher gesagt der Inseln, und der Kultur, die von einer „kulinarischen Reise durch den Archipel“ abgeschlossen werden. So gewinnt man einen guten Überblick, auch über die Küchen- und Kochgewohnheiten Indonesiens.

Das erste Rezept ist „Bumbu“, eine Gewürzpaste. Auch wenn die Zubereitung etwas aufwendig ist wegen der zahlreichen (teils ungewöhnlichen) Zutaten und der Menge, so lohnt es sich doch in jedem Fall, denn man kann diese problemlos in Eiswürfelbehältern einfrieren und hat so immer ein wenig Indonesien parat, denn in vielen Rezepten findet diese Paste später Verwendung.

Für unsere erste Verkostung brauchen wir sie allerdings nicht, denn wir entscheiden uns für „Thunfisch nach Art der Gewürzinseln“ mit dem „scharf-säuerlichen Ananas-Relish“ und „Reis & Mais“. Die Kombination ist absolut empfehlenswert, besonders das Relish bietet einen hervorragenden Kontrast zu dem herzhaften Thunfisch.

Auch wenn sich Reis ziemlich banal anhört, so schafft die Autorin es doch, durch Gewürze ein besonderes Aroma zu erzeugen, das gut in die normale Standardküche aufgenommen werden kann und einen speziellen Pfiff verleiht. Zu „Reis & Mais“ harmonierten ebenfalls fabelhaft die „Riesengarnelen mit Chili-Tomaten-Sambal“.

Harmonierende Aromen

Das „fix eingelegte Gemüse – Acar“ machte seinem Namen alle Ehre, denn es war wirklich sehr schnell zubereitet, vor allem wenn man das Gemüse nicht per Hand reiben muss. Wir haben es geschmacklich kombiniert mit Hähnchensaté. Die dazugehörige „Erdnusssauce“ kann sich mit den besten Restaurants messen.

Die „5-Minuten-Pfanne mit Rinderhackfleisch“ eignet sich bestens für ein schnelles Abendessen, das ein bisschen Farbe in den Alltag bringt. Das „süßliche Ingwerhähnchen“ ist ebenso wunderbar für eine rasche Mahlzeit geeignet.

Das „Bunte Wokgemüse“ kann gut für den nächsten Lunch vorbereitet werden und schmeckt dabei leicht und frisch. Das „Curry mit pfannengerührtem Gemüse“ kann man schon fast als Klassiker bezeichnen und es lässt sich problemlos für viele Gäste kochen.

Etwas aufwendiger ist hingegen die „Reisnudelkokosbrühe mit Hähnchen und Garnelen – Laksa“. Sie versetzte einen direkt ins ferne Asien mit seinen unvergleichlichen Aromen und Düften.

Ein geschmackliches Highlight sind die „feurigen Sulawesi-Schweinerippen mit dabu-dabu“. Sie benötigen zwar fast drei Stunden im Ofen, fallen dann aber förmlich vom Fleisch.

Sollte ein Gericht zu stark gewürzt sein, verschafft der „Gurken-Limetten-Drink“ Abhilfe.

Fazit:

Die Vielfalt der indonesischen Küche ist in diesem Kochbuch sehr gut eingefangen. Auch wenn die Zutaten zuweilen recht ungewöhnlich sind, so verschafft das Rezept der Bumbu-Paste eine gute Grundlage für viele Gerichte, so dass man nicht stetig frische exotische Lebensmittel vorrätig haben muss.

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