Feta - Vegetarisch genießen mit griechischem Flair

  • Landwirtschaftsverlag
  • Erschienen: Februar 2026
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Feta - Vegetarisch genießen mit griechischem Flair
Feta - Vegetarisch genießen mit griechischem Flair
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Carola Krauße-Reim
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Kochbuch-Couch Rezension vonMär 2026

Praktikabilität

Traditionelle und neu interpretierte Rezepte. Alle auch für Anfänger zu bewältigen, da gut erklärt und alle notwendigen Angaben auf einen Blick zu sehen sind.

Ausstattung

Liebevolles Layout mit tollen Food Fotos; Register nach Zutaten und Rezepten.

Feta geht immer!

Natacha Comar ist „besessen von Feta“. Schon als Kind hat die Autorin mit griechisch-französischen Wurzeln den salzigen Käse geliebt. Jetzt hat sie ihm ein ganzes Buch gewidmet, das sowohl traditionelle Gerichte, wie auch neue Interpretationen beinhaltet. Aber alle sind vegetarisch, da sich Comar vor 10 Jahren in die „vegetarische Küche verliebt“ hat. Ihre Passion für Gemüse und andere frische pflanzliche und regionale Zutaten vermittelt sie auch in ihrem Blog „FreethePickle“ und in ihrem Debüt-Kochbuch „Obsessions Végétales“, das hoffentlich bald auch auf Deutsch erscheinen wird.

Mehr als nur Mezze

Mit über 60 gelieferten Rezepten wird klar, dass Feta für viel mehr taugt als Mezze, den kleinen Vorspeisen. Comar hat ihre Gerichte in einzelne Kapitel gepackt, die nach Zubereitungszeit geordnet sind: „Express“ (unter 20 Minuten), „Schnell“ (unter 40 Minuten), „In aller Ruhe“ (unter 60 Minuten), „Braucht etwas Zeit“ (über 60 Minuten mit kurzer Vorbereitungszeit, langer Garzeit) und „Mit Muße“ (über 60 Minuten mit langer Vorbereitungs- und Garzeit). Diese Einteilung ist eine geniale Idee, sieht man doch gleich, ob der eigene Zeitrahmen passt und was damit alles machbar ist.

Doch bevor es losgehen kann, sind erst einmal Grundlagen durchzulesen und vor allem eine „Feta-Kunde“ zu beachten. Nicht alles was wie Feta aussieht, ist auch welcher! Wenn man dann den Echten in den Händen hat, kann man richtig kreativ kochen, backen oder einfach anrühren. Manche Rezepte sind vielleicht bekannt, da sie DIE Klassiker in der griechischen Küche sind, andere wiederum dürften neu sein und damit den „Feta-Horizont“ erweitern.

Liebevolles und sehr übersichtliches Layout

Selbst wenn man das Buch an einer beliebigen Seite aufschlägt, weiß man sofort in welchem Kapitel man sich befindet, denn alle haben eine eigene graphische Signatur. Dazu sind auf den ersten Blick Portionen, Zubereitungs- und Garzeit, sowie die Saison der verwendeten Gemüsesorten optisch aufbereitet angegeben. Die Zutatenliste ist in die einzelnen Komponenten des Gerichtes eingeteilt und meistens angenehm kurz und – sehr schön- enthält nur gut Erhältliches. Die Zubereitung ist zwar in einem Fließtext gehalten, der jedoch auch in die unterschiedlichen Komponenten eingeteilt und somit sehr übersichtlich ist. Überhaupt kann man das Layout nur als sowohl sehr liebevoll gestaltet, wie auch angenehm anschaulich bezeichnen. Dazu kommen die atmosphärischen und rustikale arrangierten Food-Fotos, die einfach Appetit machen.

Ein Buffet für Feta-Begeisterte

Wir haben verschiedene Speisen zubereitet, die wir kombinieren konnten und damit ein kleines „Feta-Buffet“ geschaffen. Es gab „Saganaki“, „Panierte Sesam-Fetawürfel“, „Gegrillte Auberginenscheiben mit Feta und Thymian“, „Gefüllte Champignons mit Spinat und Feta“, „Scharfe Fetacreme“ neben „Feta-Paprikacreme“, die beide wunderbar zu den „griechischen Ofenkartoffeln“ passten. Obwohl sich das nach einer ganzen Menge anhört, waren wir froh, alles auf einmal zubereitet zu haben, denn die einzelnen Portionen sind relativ klein. Zugegeben – es ist einiges übriggeblieben, aber für wirklich Hungrige dürfte ein Gericht alleine nicht ausreichen, oder man macht eben gleich mehr als 1 Block Feta für 4 Portionen Saganaki und nimmt zusätzliche Kartoffeln zu dem 1 Kilo, das ebenfalls für 4 Personen gerechnet wurde. Geschmeckt hat es jedenfalls, auch wenn wir kurz vor dem Feta-Schock standen, und es wird mit Sicherheit noch mehr aus dem Kochbuch geben, denn die „Mangold-Quiche mit Feta“, die „Griechische Bohnensuppe“ und die „Süßkartoffel-Lauch-Muffins mit Feta“ müssen es mindestens noch sein!

Fazit

Wer Feta mag, ist hier genau richtig! Natacha Comar hat Traditionelles mit neuen Kreationen verbunden und herausgekommen ist ein wunderschönes Kochbuch, das zeigt, was man alles mit Feta, aber ohne Fleisch machen kann – in über 60 absoluten Köstlichkeiten!

Feta - Vegetarisch genießen mit griechischem Flair

Natacha Comar, Landwirtschaftsverlag

Feta - Vegetarisch genießen mit griechischem Flair

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