Eat. Plants. – Heftig vegetarisch

Erschienen: Oktober 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Nichts für zart besaitete Vegetarier – hier wird ordentlich zugelangt und nicht gezaudert.

Ausstattung

Nette Sprüche wie „Eat fruits not friends“ oder „no need for meat“ verleihen dem Buch eine besondere Note und lassen eine sympathische Atmosphäre beim Lesen aufkommen. Ebenso die Bilder, die mit viel Detailliebe und Ästhetik inszeniert wurden.

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Sebastian Riemann
Heftig lecker und vegetarisch

Buch-Rezension von Sebastian Riemann Nov 2019

Die Idee ist einfach und doch überraschend: vegetarisch essen, aber nicht zarte Salatblättchen, sondern deftige Kost. Also Burger und Fritten, jedoch ohne Fleisch. Dazu Falafel, Shakshuka und eine Nudel-Bowl. Richtige Portionen, die satt machen und den Gaumen mit intensiven Geschmackserlebnissen verwöhnen. Nicht dezent und vorsichtig, sondern heftig und derbe. Dafür steht Tanja Dusy mit ihrem Buch Eat. Plants.

Präsentiert werden Rezepte aus den Bereichen „Sattmacher-Frühstück“, „Heftige deftige Häppchen“, „Brotzeit auf die Hand“, Mega-Monster-Grünfutter“, „Super-Bowls zum Löffeln“, „Heiße Hauptsachen“ und „Süße Nebensachen“. Sogleich weiß man, woran man ist. Nicht kleckern, sondern klotzen – sowohl kulinarisch als auch sprachlich. Es wird fett und derbe lecker.

Es sind moderne Soulfood-Rezepte, die im Buch dargestellt werden, keine traditionellen Gerichte. Deshalb finden sich dort Einflüsse aus aller Welt und sehr unterschiedliche Rezepte, die mitunter die kulinarischen Eigenarten verschiedener Regionen kombinieren. Es sind hippe Neuinterpretationen und bemerkenswerte Geschmacksbomben.

Das „Koriander-Kichererbsen-Curry“ entführt nicht nur in die Gefilde der indischen Küche, sondern überrascht auch noch durch die beigefügte Süßkartoffel, die sich wie selbstverständlich dazu gesellt und sich ohne Schwierigkeiten in die Komposition einfügt. Eine tolle Neuentdeckung mit kräftigem Geschmack und betörenden Düften.

Mit der „Bloody Red-Beet-Pasta“ verschafft man sich einen ganz besonderen Genuss. Die Pasta – Bavette eignet sich besonders gut – wird in roter Beete geschwenkt und dadurch rötlich gefärbt. Zusammen mit der Petersilie-Walnuss Gremolata ergibt das Ganze eine sehr ungewöhnliche, aber bemerkenswerte Pasta-Variante, die man sicherlich nicht mehr missen möchte, sobald man sie einmal probiert hat.

„Extra Hot Shakshuka“ eignet sich besonders gut an einem Sonntagmorgen, da man deftig frühstücken und sich verwöhnen will. Die Eier werden in einer Sauce aus Paprika und Tomaten gekocht, dazu pikant gewürzt mit Pimenton de la Vera, dem geräucherten Paprikapulver. Ein herrlich duftendes Gericht, das man mit einem frischen Sesamring aus der nächsten Bäckerei genießen sollte. Dazu ein schwarzer Tee.

Nette Sprüche wie „Eat fruits not friends“ oder „no need for meat“ verleihen dem Buch eine besondere Note und lassen eine sympathische Atmosphäre beim Lesen aufkommen. Ebenso die Bilder, die mit viel Detailliebe und Ästhetik inszeniert wurden. Das Buch mit seinen vielfältigen – und mitunter heftig aufwendigen – Rezepten ist eine wahre Bereicherung für jede Küche.

Fazit:

Nichts für zart besaitete Vegetarier – hier wird ordentlich zugelangt und nicht gezaudert. Für alle Liebhaber der kräftigen, kreativen und gesunden Küche.

 

 

 

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