Eat Good

Erschienen: Februar 2019

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Rezepte sind vielseitig, oftmals einfach und sehr gut untereinander zu kombinieren. Angaben zur Zubereitungszeit fehlen. In einem sehr ausführlichen zweiten Teil wird näher auf das Thema Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesundheit eingegangen.

Ausstattung

Schön gestaltetes Buch. Die Fotos transportieren nordisches Flair.

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Lea Gerstenberger
Leckere Ansätze für eine nachhaltigere Ernährung.

Buch-Rezension von Lea Gerstenberger Feb 2019

Essen kann magische Momente hervorrufen. Gleichzeitig, so der Klimaforscher Johan Rockström, könne jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen, umweltfreundlicher zu leben und dabei auch noch die eigene Gesundheit verbessern. In „Eat Good“ werden deshalb Ansätze und Inspiration gegeben, um sich gesünder und nachhaltiger zu ernähren.

Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien unterteilt. In „Frühstück und Zwischenmahlzeiten“ werden fruchtige und herzhafte Brotaufstriche, Porridge und Smoothies vorgestellt. Unter „Warme Küche für jeden Tag“ finden sich von Suppen über vegetarische Bolognese bis hin zu Fischgerichten sowohl vegetarische als auch fleischhaltige Rezepte, die mit zahlreichen Beilagen kombiniert werden können. Auch bei den „Festtagsgerichten“ ist von Rentierfilet bis Ofenkürbis alles dabei.

 „Desserts und Süßes“ bietet verschiedene, üppige wie leichte, Leckereien. Dabei wird es gerne mal kreativ, etwa bei der Herstellung von Eiscreme aus gefrorenen Bananen.Zwischendrin gibt es praktische Tipps, wie man beispielsweise die Haltbarkeit von Lebensmitteln durch einfache Tricks erhöhen oder den Energieverbrauch beim Kochen reduzieren kann (Restwärme des Ofens nutzen!). Auch Anmerkungen zu den Vorzügen und Nachteilen einzelner Produkte schärfen den Sinn für die Bedeutung der Lebensmittelauswahl.

Man merkt „Eat Good“ an, dass es aus Skandinavien stammt. Nicht nur an Zutaten wie Rentierfleisch oder Moltebeeren (es gibt aber Tipps, wie diese mit heimischen Lebensmitteln ersetzt werden können), sondern auch an den toll gestalteten Fotos, die nordisches Flair transportieren. Selbst Gemüsepüree ist hier ästhetisch in Szene gesetzt.

Im Praxistest gab es Wurzelgemüsesuppe und ein Honig-Roggen-Brot. Beides war einfach zuzubereiten und sehr lecker, die jeweils angegebenen Mengen haben sehr gut gepasst. Vor allem das Brot gelang wunderbar, obwohl ich die Gehzeit ein wenig reduziert hatte. Der zweite Test zeigt, wie gut sich einzelne Rezepte aus dem Buch kombinieren lassen: Es gab Veggie-Bratlinge und dazu Blumenkohlpüree und pikanten Karottensalat. Das Püree geriet mit der vorgebebenen Flüssigkeitsmenge ein wenig zu suppig, ansonsten kam auch hier ein feines Gericht heraus. Die Rezepte waren recht einfach und gut erklärt. Ich hätte mir noch Angaben zur Zubereitungszeit gewünscht, was besonders bei der Kombination verschiedener Rezepte geholfen hätte.

Das Kochbuch endet allerdings nicht mit den Rezepten. In einem sehr ausführlichen zweiten Teil wird näher auf das Thema Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesundheit eingegangen. In anschaulichen Grafiken und leicht verständlichen Texten wird erklärt, wie zentral die Ernährung ist: für den Einzelnen, aber auch für eine wachsende Weltbevölkerung und gar das Überleben des Planeten.

Angenehm ist, dass Rockström darauf verzichtet hat, den Zeigefinger zu heben und Verbote auszusprechen. Kommen im Buch etwa Rezepte mit Quinoa vor, wird gleichzeitig betont, dies sei wegen des langen Transportwegs hierzulande nur in Maßen zu empfehlen. Ähnlich verhält es sich beim Fleisch. Dadurch wird klar, dass es in „Eat Good“ vor allem darum geht, Ansätze für eine verantwortungsvolle Ernährung anzubieten und ein umfassenderes Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen. Die Rezepte im Buch sind dafür sehr gute Beispiele, denn sie zeigen, dass eine nachhaltige und vorwiegend vegetarische Kost nicht langweilig sein muss.

Fazit: 

Die Rezepte sind vielseitig, oftmals einfach und sehr gut untereinander zu kombinieren. In dem schön gestalteten Buch ist für nahezu jeden Geschmack etwas dabei. Die nützlichen Tipps und die umfangreichen Hintergrundinformationen regen dazu an, sich eingehender mit Ernährung und Nachhaltigkeit zu beschäftigen. „Veränderung beginnt am heimischen Herd“, und dafür liefert „Eat Good“ den passenden Leitfaden.

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