Dumplings für alle!

Dumplings für alle!
Dumplings für alle!

Erschienen: September 2021

Erschienen: September 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Dumplings-Gerichte sind abwechslungsreich und repräsentieren diesen Bereich der asiatischen Küche bestens. Die Zubereitung selbst ist durch viele Zeichnungen und einige Erklärungen abgebildet, wobei die Reihenfolge der Zeichnungen nicht immer ganz eindeutig ist. Dadurch ist eine schnelle Übersicht schon unmöglich gemacht und man sollte sich vor dem Beginn des Kochens das ganze Comic-Rezept gut durchlesen, damit man weiß, was wann und wie passieren soll.

Ausstattung

Zu viele Bilder und zu kleine Schrift machen das Verständnis der Rezepte nicht immer einfach.

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Carola Krauße-Reim
Ein Kochbuch als Comic

Rezension von Carola Krauße-Reim Okt 2021

Als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug, dachte ich, was für eine tolle Idee – ein Kochbuch als Comic zu gestalten! Doch bei näherem Hinsehen und im Gebrauch erwies sich die Idee jedoch als Hindernis.

Viel zu viele Bildchen

Die Informationen des Buches halten alles parat, was man wissen sollte: Kleine Geschichte der Dumplings, verschiedene Teigblätter machen, das Zubereiten der Dumplings durch Kochen, Dämpfen..., Soßen und Würzöle und natürlich jede Menge unterschiedliche Rezepte für die asiatischen Teigtaschen selbst.

Doch, was viele andere Kochbücher auch haben, ist eine Übersichtlichkeit, die auf den ersten Blick die Zutaten aufzählt und im zweiten Blick die Zubereitung kurz und bündig erklärt. Das fehlt diesem ansonsten witzig gemachten Kochbuch völlig. Die vielen Bildchen verwirren mehr, als das sie erklären. Bei den Grundlagen ist es noch kaum ein Problem, aber sobald man in die Zubereitung eines Rezeptes einsteigt wird es unübersichtlich. Alle schriftlichen Komponenten sind extrem klein geschrieben, der Schrifttyp für schnelles Überblicken ungeeignet. Da ist schon die Zutatenliste nicht einfach zu lesen.

Die Zubereitung selbst ist durch viele Zeichnungen und einige Erklärungen abgebildet, wobei die Reihenfolge der Zeichnungen nicht immer ganz eindeutig ist. Dadurch ist eine schnelle Übersicht schon unmöglich gemacht und man sollte sich vor dem Beginn des Kochens das ganze Comic-Rezept gut durchlesen, damit man weiß, was wann und wie passieren soll.

Von Klebreismehl bis Schaumlöffel

Gleich zu Beginn wird klar, wenn man noch nie asiatische gekocht hat, muss man vielleicht erst einmal einkaufen gehen – doch keine Angst, alles bekommt man im Supermarkt oder in einem Asiashop.

Die Zutaten reichen von Klebreismehl über Reisessig, Reiswein und neutrales Öl bis zur Fischsauce. Das Equipment verlangt einen Bambuskorb mit Dampfeinsätzen, Pergamentpapier, Teigroller und einiges mehr, was man aber in einer relativ gut sortierten Küche finden dürfte. Ansonsten ist nur ein bisschen Fingerfertigkeit gefragt, damit die Teigtaschen in etwa die Form erhalten, die sie haben sollen – das ist schon alles!

Baozi und Momos

Wir haben uns an Tibetische Momos und Chinesische Baozi gewagt und diese gedämpft. Hierfür braucht man den erwähnten Bambuskorb mit mehreren Etagen Dampfeinsätzen und ein bisschen Geschick beim Falten der Teigtaschen, was aber in diesem Fall sehr passend abgebildet war.

Zuerst müssen die entsprechenden Teigblätter zubereitet werden – bei den Momos einfach aus Mehl und Wasser, bei den Baozi ist es ein Hefeteig. Die Füllungen erhielten je nach Rezept unterschiedliche Geschmacksnoten. Die Momos wurden durch eine Tibetische Sepen ergänzt, die eine herrliche scharfe Chili-Dip-Sauce ist.

Es hat alles gut funktioniert, die Mengenangaben haben gestimmt, die Portionsgrößen auch, nur die Garzeiten waren etwas zu kurz angegeben. Beim Würzen sollte man etwas Erfahrung mitbringen, da es sich bei den Füllungen um rohes Fleisch handeln könnte, was man nur bedingt (wenn man eine kleine Portion in der Mikrowelle gart) abschmecken kann. Uns haben jedenfalls Momos und Baozi mit Kung-Pao-Huhn und Curry-Rind sehr gut geschmeckt und wir werden noch so einige andere Dumplings der asiatischen Küche zubereiten.

Fazit

Die Idee ein Kochbuch als Comic zu gestalten ist originell, kann aber bei der praktischen Anwendung einige Probleme bereiten – zu viele Bilder und zu kleine Schrift machen das Verständnis der Rezepte nicht immer einfach. Doch die Dumplings-Gerichte sind abwechslungsreich und repräsentieren diesen Bereich der asiatischen Küche bestens.

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