Die Seele der österreichischen Küche

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • ISBN: 978-3-7020-1267-0
  • 280 Seiten.

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Ausgewählte \"Side-tips\", Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Bilder von Zwischenschritten. Nein, niemand vermisst das \"So soll es am Ende aussehen\"-Bild, denn das tut es ohnehin meistens nie. Schnell taucht man ein in die Texte und fühlt sich Land und Leuten zugetan. Ein Glossar erklärt alle österreichischen Worte. Beschränkt man sich auf den Rezeptteil, hat man die Wahl zwischen ganzen Menüs und einzelnen Landesspezialitäten. Mehr davon wäre schön, passt aber nicht zum Konzept des Buches.

Ausstattung

Tolles Fotografien von Landschaften, schöne Momentaufnahmen, \"action-geladene\" Bilder aus der Küche. Das große Format und die klare Gliederung laden zum Schmökern ein.

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Silke Wronkowski
Österreich, oh Du mein Österreich

Buch-Rezension von Silke Wronkowski Mai 2010

Herr Landschützer hat sich auf den Weg gemacht Österreich kulinarisch zu erfahren. Wie lang seine Reise wirklich dauert, wird nicht erwähnt, aber die Aufteilung des Buches in die vier Jahreszeiten, dementsprechende Gerichte, regionale Besonderheiten und ganze Menüs aus berühmten Küchen des Landes und kleine Anekdoten über Land und Leute runden das ganze ab und machen Lust auf mehr.

  • Es wird eingeheizt
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter
  • Rezept- und Sachregister

Im ersten Teil widmet sich der Autor dem Holzofen, dass das Kochen auf „Feuer“ die ursprünglichste Art des Kochens ist, stellt sicherlich niemand in Frage. Ob dieser Teil nicht aber eigentlich nur der Nennung eines Sponsoren gilt, sei dahingestellt, denn es wird sich wohl kaum jemand nach der Lektüre einen Holzofen kaufen, noch wird es nicht auch in Österreich mittlerweile Induktionsherde und Ceranfelder geben. Nun gut, lassen wir ihm seinen Spaß und bestaunen die ansprechenden Fotografien.

Im Frühjahr geht’s in den Wald zum Kräuter sammeln. Mit den großformatigen Abbildungen und Tipps ist man geneigt es direkt selbst einmal zu versuchen. Vom kleinen Kräutermenü, über ein 5-Gänge-Schmankerl vom Sternekoch, bis hin zur einfachen, überlieferten Klosterküche – für jeden Geschmack lässt sich etwas finden.
Im Sommer verliert Landschützer standesgemäß sein Herz im Weißen Röss’l am Wolfgangsee, besucht den sprichwörtlichen „Bauern nebenan“, stellt allerlei Schmackhaftes mit Obst an und – ah, da ist er wieder – besucht den „Ofenmacher“.
Herbst, Zeit der Erdäpfel, Schwammerl und der Jagd. Es kommt Fleisch auf den Tisch, man braucht passenden Wein dazu und allmählich beginnt die Zeit des Backens.
Im Winter und in Wien angekommen, zeigt der Autor uns dann festliche, aufwendige und weniger aufwendige Menüs und selbstverständlich Plätzchenvariante.

Fazit:

Das alles hört sich jetzt auf den ersten Blick gar nicht mal allzu spektakulär und einzigartig an, ist es aber durchaus. Was der Stocker-Verlag und der Landschützer-Johann da zusammengetragen haben, ist mit viel Liebe zum Detail, mit viel Seele für Land und Leute und mit wundervollen Fotografien gespickt. Da letztere großzügig und mehr als die Hälfte des Buches einnehmen, einladende Landschaften zeigen und teilweise künstlerische Momentaufnahmen aus den Küchen, und die andere Hälfte des Buches sich den Platz recht gerecht zwischen Rezepten und Anekdoten, Wissenswertem zu Eigenarten, zu Likören, Wein, zum Kochen an sich, teilt, kann man getrost sagen, dass es hier eher eine Hommage an ein Land, eine Sprache und ihre Menschen ist. Keine Sorge! Ein hilfreich vorangestelltes Glossar erklärt alle Begriffe, die für Nicht-Österreicher teilweise einfach nur putzig klingen und sich partout nicht herleiten lassen, oder gar abschreckend vom Nachkochen abhalten könnten. Nein, hier ist an alles gedacht worden, das es einem leicht macht sich „Urlaub-auf-dem-Lande“-Feeling ins Haus zu holen, oder gar gleich den nächsten Urlaub in Lovely Austria verbringen zu wollen.

Die Seele der österreichischen Küche

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