Die Gourmet-Bibel Italien

  • Christian
  • Erschienen: Dezember 2021
Die Gourmet-Bibel Italien
Die Gourmet-Bibel Italien
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Carola Krauße-Reim
4

Kochbuch-Couch Rezension vonJan 2022

Praktikabilität

Kein Kochbuch, sondern eine „Bibel“ zum Schmökern, Durchblättern und Wegträumen. Natürlich gibt es auch viele Rezepte, die es auszuprobieren gilt und die den dicken Wälzer im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen.

Ausstattung

„Die „Gourmet-Bibel Italien“ ist viel mehr als ein Kochbuch! Rezepte gibt es zwar auch, aber daneben jede Menge Produktporträts, Essays und Ausführungen zu unzähligen Köchen und Köchinnen.

Ein Schwergewicht zum Schmökern

Nach Frankreich hat sich der Gastrojournalist François-Régis Gaudry nun Italien zugewandt. Nach drei Jahren Recherche und der Zusammenarbeit mit unzähligen Experten, Künstlern, Köchen und anderen Fachleuten ist „Die „Gourmet-Bibel Italien“ entstanden, ein wahres Schwergewicht, das wirklich ALLES zum Thema italienische Küche bereithält.

Und Rezepte gibt es auch

„Die „Gourmet-Bibel Italien“ ist viel mehr als ein Kochbuch! Rezepte gibt es zwar auch (genauer 265), aber daneben jede Menge (1272) Produktporträts von Aubergine bis Zwiebeln; 300 Essays, wie z.B. „Migrationsküche“ oder „Stoccafisso e baccalà“ und Ausführungen zu unzähligen Köchen und Köchinnen. Die Flut von Informationen ist so zahlreich und vielfältig, dass man wirklich überwältigt ist und tatsächlich keine Frage offenbleiben dürfte.

Die Rezepte gehen in diesem Info-Dump ein wenig unter, sind aber immer kurz und bündig erklärt und dürften dem angegeben Schwierigkeitsgrat gemäß zu bewältigen sein. Wir haben die „Pasta con le sarde“ ausprobiert, die problemlos zuzubereiten war und köstlich geschmeckt hat. Doch auch bisher nur beim Italiener oder im Urlaub gegessene Gerichte, wie z.B. „Mondeghili“ oder „Coniglio calla Ligure“ haben wir gefunden und werden die mit Sicherheit noch nachkochen.

Wo finde ich was?

Wer gezielt etwas sucht, dürfte sich diese Frage öfters stellen, denn geordnet ist in diesem Buch wahrlich gar nichts! Hier findet man alles wild durcheinander – Angaben zur Zabaione neben einem Koch-Porträt und ein Essay zur „Confettura“ neben dem Rezept für „Paccheri allo scorfano“ bilden da keine Ausnahme. Da sind die diversen Register am Ende des Buches ganz hilfreich, die alphabetisch, nach Regionen, nach Rezepten und Hauptbestandteilen gegliedert sind. Doch, auch wenn man die richtige Seite gefunden hat, bedeutet das nicht gleich Übersicht auf einen Blick. Die einzelnen Seiten wollen genau studiert werden, denn kleine Artikel in teilweise unterschiedlichen Schriften, Abbildungen, Rezepte und Hinweise sind collagenartig verteilt.

Die Gerichte sind (natürlich) mit ihren italienischen Namen genannt, was eine weitere Schwierigkeit offenbart, denn bei Unkenntnis muss man erst einmal das Rezept lesen um zu erfahren, was hier eigentlich gekocht wird. „Die Gourmet-Bibel Italien“ ist daher kein Kochbuch im eigentlichen Sinne, sondern eignet sich mehr zum Schmökern und Wegträumen in italienische Gefilde, was aber (garantiert!) das ein oder andere Aha-Erlebnis hervorruft. Bei mir war es u.a. beim Thema Knoblauch soweit und als ich unser übliches Olivenöl dann auch noch entdeckte erst recht.

Fazit

Ein wahres Füllhorn an Wissen über die italienische Küche! Kein Kochbuch, sondern eine „Bibel“ zum Schmökern, Durchblättern und Wegträumen. Natürlich gibt es auch viele Rezepte, die es auszuprobieren gilt und die den dicken Wälzer im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen.

Die Gourmet-Bibel Italien

, Christian

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