Die besten Fladenbrote der Welt

Die besten Fladenbrote der Welt
Die besten Fladenbrote der Welt

Erschienen: September 2021

Erschienen: September 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Zubereitung der einzelnen Brote ist immer sehr gut und schrittweise erklärt, und ein (dieses Mal) ganzseitiges Foto zeigt den optimalen Endzustand. Die Zutaten sind übersichtlich gelistet und wirklich alle im Supermarkt zu erhalten. Auch Anfänger in Sachen Brot dürften hier zurechtkommen – und wenn der Favorit nicht gleich beim ersten Mal gelingt, dann bestimmt in der Wiederholung!

Ausstattung

Die erste Abbildung im Buch ist eine Rezeptübersicht, die alle vorgestellten Fladenbrote in Form von kleinen Bildern zeigt. Hier kommt unweigerlich Appetit auf und eigentlich will man gleich loslegen.

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Carola Krauße-Reim
Hier bleibt kein Fladenbrot-Wunsch offen

Rezension von Carola Krauße-Reim Nov 2021

Lutz Geissler und Alexander Englert sind erst auf Umwegen zu den heutigen Experten für Brot und Pizza geworden. Ihr Wissen rund um die Köstlichkeiten aus dem Backofen teilen Sie uns jetzt in diesem Buch mit. Fladenbrote gehören zu den ersten Broten der Menschheit überhaupt und sind noch heute in unzähligen Abwandlungen rund um den Erdball zu finden. Das zwang die Autoren zu einer Auswahl:

„Deshalb konzentrieren wir uns in diesem Buch weniger auf kulturelle Aspekte oder auf den Anspruch der Vollständigkeit, sondern auf Rezepte, deren Zutaten einerseits verlässlich zu bekommen sind und deren Geschmack und Verwendung andererseits mit unserer mitteleuropäischen Esskultur harmonieren“

- und das ist ihnen bestens gelungen!

Die Theorie hat es in sich

Die erste Abbildung im Buch ist eine Rezeptübersicht, die alle vorgestellten Fladenbrote in Form von kleinen Bildern zeigt. Hier kommt unweigerlich Appetit auf und eigentlich will man gleich loslegen, doch vor dem Backen und dem Genuss kommt die Theorie und die hat es beim Thema Brot in sich: es werden die gebräuchlichen Zutaten und das übliche Zubehör vorgestellt; Anleitungen für die Herstellung von verschiedenen Sauerteigen gegeben; gezeigt, wie man Teiglinge richtig reifen lässt; der Unterschied zwischen gemischtem und geknetetem Teig erklärt; notwendige Handgriffe verdeutlicht…

Doch das genaue Studium dieses Kapitels lohnt sich, denn so simpel Fladenbrote erscheinen, so komplex ist teilweise ihre Herstellung.

Von Pizza bis Flatkaka und von Puri bis Aish Baladi

Schon in der Rezeptübersicht wird klar, dass es Fladenbrote wirklich überall auf der Welt gibt – das Naan aus Indien, die Pizza aus Italien, der Flammkuchen aus dem Elsass und natürlich die Pide dürften die Bekannteren sein. Doch auch der afrikanische Kontinent, die Skandinavier und natürlich auch Mittelamerika haben ihre ganz eigenen Fladenbrote. So können wir auch Tortillas, Knäckebrot oder Injeera backen. Viele dieser Brote werden zu warmen Speisen gereicht oder ersetzen sogar gleich das ganze Besteck, deshalb werden zusätzlich noch zahlreiche Rezepte von Curry bis Bab Ganoush mitgeliefert.

Erst das Grundrezept und dann die Abwandlungen

Zu Beginn eines jeden Kapitels werden die Grundrezepte der anschließenden Brote vorgestellt – z.B. wird bei „“Lawash“ der Sauerteig-Lawash und das Grundrezept für Hefeteig-Lawah erklärt oder in „Frittierte Fladenbrote“ das Grundrezept für Lángos oder das für Puri. Dabei wir ein möglicher Zeitplan für die Herstellung der Brote bei morgendlichem oder abendlichem Backen mitgegeben. Das erleichtert die Zeiteinteilung enorm, denn Fladenbrote sind alles andere als schnell gebacken, der Teig muss oft stunden- oder tagelang ruhen.

Die Zubereitung der einzelnen Brote ist immer sehr gut und schrittweise erklärt, und ein (dieses Mal) ganzseitiges Foto zeigt den optimalen Endzustand. Die Zutaten sind übersichtlich gelistet und wirklich alle im Supermarkt zu erhalten. Auch Anfänger in Sachen Brot dürften hier zurechtkommen – und wenn der Favorit nicht gleich beim ersten Mal gelingt, dann bestimmt in der Wiederholung!

Italien, Elsass, Ägypten und Indien...

…das waren die Regionen aus denen wir Fladenbrote ausgesucht haben. Es gab Ciabatta mit Antipasti, klassischen Flammkuchen, Aish Baladi mit Baba Ganoush und Naan mit Chicken-Curry. Das Ciabatta war so fluffig und so lecker, dass wir es gleich komplett verputzt haben. Beim Flammkuchen fand ich es etwas irritierend, dass sich das „Grundrezept klassisch“ nicht am traditionellen Flammkuchen orientiert – geschmeckt hat er aber trotzdem; genauso, wie das in der Pfanne zubereitete Naan, wobei bei dem dazu gereichten Curry den Autoren ein kleiner Fehler unterlaufen ist, denn Garam Masala ist nicht der Name für die Curry-Gewürzmischung in Indien, sondern nur eine weitere komplettierende Mischung, die den Speisen zum Schluss hinzugefügt wird und NIE mitgekocht werden sollte.

Beim ganz vorzüglichen Aish mit Baba Ganoush kamen uns viele schöne Erinnerungen an Ägypten in den Sinn, denn dieses Brot gibt es dort an jede Ecke und schmeckt vor allem ganz frisch vorzüglich.

Fazit

„Die besten Fladenbrote der Welt“ ist ein ganz fantastisches Buch für jeden, der gerne einmal exotischere Varianten zu Schwarz- oder Toastbrot ausprobieren will. Von Pizza bis Knäckebrot ist alles zu finden und auch für Anfänger gut zu bewältigen. Also – „guten Appetit“, „bon appetit“ und „sahteen wa afiyeh“ bei den Fladenbroten dieser Welt!

Die besten Fladenbrote der Welt

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