Der Duft von Zimt und Zedern

Der Duft von Zimt und Zedern
Der Duft von Zimt und Zedern

Erschienen: April 2021

Erschienen: April 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Einige der Zutaten, besonders die Gewürze, mögen einigen fremd sein aber wer einen türkischen oder orientalischen Markt in seiner Nähe hat, sollte an alle Zutaten kommen können. Im regulären Supermarkt wird man diese allerdings zum Teil vergeblich suchen.

Ausstattung

Die Rezepte sind mit wunderschönen Fotos untermalt, die sich meistens über eine Doppelseite erstrecken. Die Zutaten- und Mengenangaben sind übersichtlich. Die Zubereitung klar und präzise.

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Lena Bräuer
Fenster in ein anderes Land

Buch-Rezension von Lena Bräuer Jul 2021

Der Duft von Zimt und Zedern handelt vom Essen und Leben in Beirut und beinhaltet 60 wundervolle orientalische Rezepte. Für die Autorin Merijn Tol war dieses Buch ein Herzensprojekt. Sie wollte damit ihre Liebe für die Stadt mit all ihren schillernden Facetten bekunden. Dafür nimmt sie uns mit auf ihre Entdeckungsreise und übermittelt dem Leser sofort das Gefühl, ein Stück Beirut in seiner Küche zu haben. Doch dieses Buch lohnt sich nicht nur alleine zum Nachkochen der Rezepte, sondern auch als Fenster in ein anderes Land.

Vom Essen und Leben in Beirut

Die Kapitel sind unterteilt in verschiedene Stadtteile und Viertel und immer wieder kommen die Einheimischen zu Wort, die durch Nahrungsmittel oder Gerichte auch ein Porträt der Stadt zeichnen und über diese erzählen. Auch hier werden einige der Gewürze und Zutaten erklärt, die einem vielleicht nicht sofort bekannt sind. Die Rezepte sind so vielfältig und unterschiedlich, dass jeder hier fündig werden kann. Beirut ist eine interessante Mischung aus Tradition und Innovation, was sich im Gegenzug auch in den Rezepten widerspiegelt.

Das Buch hat einige schöne Besonderheiten. Zum einen Beiruts Speisekarte, ein Kapitel, in dem Merijn Tol den Lesern das libanesische Essen und seine beliebtesten Kreationen näherbringt. Zudem gibt es eine kleine Einführung in die Welt der libanesischen Wörter und eine Sammlung der besten Adressen für gutes Essen in Beirut, falls man sich eines Tages in der Stadt wiederfinden sollte. Fast alle Rezepte bekommen eine Doppelseite gewidmet und die Mengenangaben orientieren sich an der Personenzahl, die oft zwischen vier und sechs Personen liegt. Die Zutatenliste ist klar gegliedert, kann aber durchaus Gewürze enthalten, die man nicht im gängigen Supermarkt findet. Wer aber gerne mal einen Abstecher in den türkischen oder einen nahöstlichen Supermarkt macht, sollte keine Probleme haben, die Zutaten zu bekommen.

Das Kapitel, die Vorratskammer, listet alle Zutaten auf, die dem Leser eventuell nicht so geläufig sein könnten, aber unabkömmlich für die libanesische Küche sind, wie zum Beispiel Zatar, Sumach oder Tahina. Die Zubereitung der Gerichte ist ausführlich und sehr verständlich beschrieben, dabei variieren die Gerichte von einfach bis schwer. Manches ist auch mit wenigen Zutaten und geringem Zeitaufwand auf den Tisch gezaubert, andere Gerichte brauchen mehr Geduld und eine lange Zutatenliste.

Fazit

Ich habe mittlerweile die Vermutung, dass der Christian Verlag einige der schönsten Kochbücher publiziert. Die Gestaltung des Buches, die Fotografien, die tollen Rezepte und auch immer dieses Stück Kultur und Lebensgefühl, das erfolgreich übermittelt wird. Mit dem Buch wollte Merijam Tol ihre Liebe für die Stadt Beirut, den zwischenmenschlichen Begegnungen und dem vielfältigen Essen ausdrücken und das ist ihr ohne Frage geglückt. Eine absolute Empfehlung.

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