Das Mama-Kochbuch

Erschienen: September 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die Zutaten einiger Rezepte gehören nicht unbedingt zu den Lebensmitteln, die sich im häuslichen Vorrat finden und müssen erst extra eingekauft werden. Zudem gehören Kardamomkapseln, Koriandersamen oder auch Garnelen nicht unbedingt zum Standardsortiment der Supermärkte. Auch der zeitliche Aufwand ist für die Zeit mit Baby teilweise etwas hoch.

Ausstattung

Fast jedem Rezept ist eine Doppelseite mit Bild gewidmet und es gibt weiterführende Tipps rund um Schwangerschaft und Babyzeit. Auch die Informationen zum Nährstoffgehalt der verwendeten Lebensmittel und ihren gesundheitlichen Vorteilen sind interessant.

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Kathrin Walther
Kochideen für Schwangerschaft, Still- und Babyzeit

Buch-Rezension von Kathrin Walther Feb 2021

In kaum einer Lebensphase steht die richtige Ernährung und Auswahl von Lebensmitteln so sehr im Vordergrund wie in der Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit Baby.

Schließlich soll sich das Kleine gesund entwickeln können und es soll ihm an nichts fehlen. Wer sich vorher eher weniger mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigt hat, kann sich angesichts der gefühlt 1000 Regeln und Gebote, die es plötzlich zu geben scheint, schnell überfordert fühlen. Welche Nahrungsmittel dürfen in der Schwangerschaft nicht gegessen werden, welche Nährstoffe sind wichtig und in welchen Lebensmitteln sind sie enthalten?

Fragen über Fragen, die einen plötzlich beschäftigen. Ist das Baby erst da und geht es mit Stillen weiter, fehlt oft die Zeit für gesunde Ernährung. Vor allem wird nun viel Energie benötigt, schließlich muss ein kleines Menschlein komplett durch das eigene Essen miternährt werden. Auch über die Einführung der Beikost gibt es einiges zu wissen.

Hannah Schmitz kennt die Fragen und Sorgen, die sich um diese Themen ranken und möchte jungen Müttern zeigen, dass gesunde Ernährung viel einfacher und unkomplizierter sein kann, als viele denken und hat ein Buch mit Rezeptkarten, Tipps und Tricks für werdende Mütter und das erste gemeinsame Jahr mit Baby herausgebracht.

Abwechslungsreiche Rezepte für Mama und Baby

Hannah Schmitz’ Kochbuch teilt sich in vier große Bereiche auf. Nach einer kurzen Einleitung, in der sie allgemeinen Infos zu Maßeinheiten, Herdtemperaturen oder auch Küchenhygiene gibt und über Ernährungsregeln schreibt, geht es mit dem Kapitel Schwangerschaft weiter. Hier finden sich 13 Rezepte, die sich unter den Schlagworten „Muntermacher“, „Gutes Gewissen“, „Gelüste“ und „Sodbrennen-Blocker“ sammeln. Am Ende gibt es noch ein Geburtsspecial und Tipps für Hamstereinkäufe für das Wochenbett.

Anschließend geht es auch direkt mit letzterem weiter. In diesem Abschnitt geht es in erster Linie ums Energieauftanken nach einer anstrengenden Geburt und Kraft holen für die kommende Zeit mit Stillen und kleinem Baby. Entsprechend fallen hier auch die Rezepte aus, die vor allem schnell und energiereich sind und viele Durstlöscher, aber auch milchfördernde Ideen enthalten.

Der nächste Teil behandelt die Zeit nach dem Wochenbett ab der 6. Woche bis zum 6. Monat, wenn der Familienalltag langsam einsetzt. Da das Stillen bis zu 700 kcal extra am Tag benötigt, sind die Rezepte hier entsprechend großzügig. Von Frühstück über Mittagessen bis zum Abendessen gibt es für jede Mahlzeit zwei bis drei Vorschläge, die durch süße Snacks und Desserts ergänzt werden.

Am Ende gibt es noch einen Abschnitt mit Rezepten für Mama und Baby, die so konzipiert sind, dass für das Kleine nicht extra gekocht werden muss, sondern babygeeignete Gerichte ausgewählt werden, die für Mama eventuell noch mit wenigen Handgriffen erweitert werden können.

Die Rezepte

Von einfach und gut praktikabel bis zu aufwändig und eher exotisch finden sich die verschiedensten Rezepte in Hannah Schmitz’ Sammlung. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Birchermüsli oder Hühnerbrühe gehören dabei eher zu den „klassischen“ Rezepten, die mit wenig Aufwand zubereitet werden können.

Reisnudelsuppe mit Garnelen und Limette, Gemüse Galette mit geschmortem Fenchelsalat oder gegrillter Spargel mit Sardellenbutter sind hingegen eher etwas ungewöhnlich und auch aufwändiger.

Häufig kommen bei der Autorin „exotische“ Gewürze zum Einsatz, die über das klassische Salz, Pfeffer, Curry, Paprika und Muskat hinausgehen. Kumin, Kardamom, Trüffel, Salbei, Rosmarin, Anis oder Ingwer kommen gerne zum Einsatz, teils auch in eher ungewohnten Kombinationen wie einem Kürbis-Latte mit Gewürzen oder einem Matcha-Cappuccino. Hier zeigen sich die asiatischen Wurzeln, die teilweise in die Rezepte einfließen.

Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Pro Rezept gibt es meist eine Doppelseite, auf der links Zutaten und Anleitung stehen und rechts ein Bild Lust aufs Nachkochen macht.

Die Zutaten sind dabei in der Reihenfolge, wie sie benötigt werden und mit Mengenangabe aufgelistet. Die Anleitung besteht aus einem Fließtext, der die einzelnen Schritte erklärt. Hier wäre eine etwas übersichtlichere Schritt-für-Schritt-Anleitung etwas schöner gewesen.

Angaben zum zeitlichen Aufwand oder dem Nährstoff-/Energiegehalt der Gerichte gibt es leider auch nicht. Dafür findet sich bei fast jedem Rezept ein „Mama-Tipp“, in dem die Autorin weitere Informationen zu den enthaltenen Zutaten gibt und wozu diese gesundheitlich beitragen, Hinweise zur Babyernährung hat oder einfache Alltagsratschläge teilt. Leider gibt es pro Abschnitt auch nur wenige Rezepte für die unterschiedlichen Mahlzeiten, beispielsweise finden sich für Mama mit Baby nur zwei Ideen für mittags und drei für das Abendessen. Da wäre etwas mehr Vielfalt schön gewesen.

Fazit:

Alles in allem eine schöne Sammlung an Rezepten für die Zeit rund um Schwangerschaft und Baby. Besonders die Tipps rund um Ernährung, Nährstoffe und Zutaten sind interessant und enthalten vielfältige Informationen. Auch die Einteilung der Kapitel ist gelungen und übersichtlich, unterscheiden sich die Ernährungsschwerpunkte zu den verschiedenen Zeitpunkten doch wesentlich. Die Rezepte selbst sind sehr unterschiedlich. Von einfach und praktikabel bis zu ungewöhnlich und „wird-wohl-eher-nicht-getestet“ ist alles dabei. Insgesamt wären etwas mehr Vorschläge zu einzelnen Mahlzeiten schön gewesen.

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