Das große Italien Backbuch

Erschienen: März 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Über 100 Rezepte - von süß bis herzhaft - stellen auch den Hobbybäcker selten vor größere Herausforderungen.

Ausstattung

Alle Gerichte sind wunderbar fotografiert. Durch eine Vielzahl zusätzlicher Fotos aus den unterschiedlichsten Regionen Italiens versprüht das Buch viel italienisches Flair.

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André C. Schmechta
Vielfalt und Praxistauglichkeit in stimmungsvoller Verpackung

Buch-Rezension von André C. Schmechta Apr 2020

Ciabatta, Foccacia, Cantuccini oder Tiramsu. Den meisten von uns dürften diese Klassiker italienischer Backkunst bekannt sein. Und sie finden sich ebenso in den über 100 Rezepten wie viele weitere raffinierte Köstlichkeiten - von süß bis herzhaft.

In sechs Kapitel sind die Rezepte in „Das große Italien Backbuch“ gegliedert:

  • Panetteria - Pane, Panini & Co.
  • Paste Salata - Pizza, Foccacia & Co.
  • Visconti - Kekse
  • Torte & Dolci - Kuchen, Torten & Co.
  • Pasticceria - Süße Kleinigkeiten
  • Le Feste - Festtagsgebäcke

Viele der Rezepte in der Panetteria lassen sich mit wenigen Handgriffen zubereiten. Eine Zutat oder ein Gewürz machen dann den besonderen Geschmack aus oder verleihen dem Gebäck das gewisse Etwas. So zum Beispiel Fenchelsamen im Kringelbrot „U f‘cc‘latidd“, der Parmaschinken im „Pane di Prosciutto“ oder Ricotta im „Südtiroler Ricottabrot“.

Viele Zutaten und Fingerspitzengefühl

Ganz anders sieht das bei der „Panettone“ aus: Über 20 Zutaten gilt es zu verarbeiten. Vorteig sowie erster und zweiter Teig erfordern deutlich mehr Geduld, bis das Ergebnis bestaunt werden darf. Bei den sternförmigen „Pardulas“ aus Sardinien ist hingegen Fingerfertigkeit gefragt, ebenso wie bei den süßen „Baci di Dama“.

Doch insgesamt stellen die Zubereitungshinweise auch den Hobbybäcker selten vor größere Herausforderungen. Leider ist der genaue Zeitbedarf nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Im Kapitel „Paste Salata“ finden sich die meisten Rezepte, die sich als richtige Mahlzeit eigenen. Hier habe ich auch meinen Praxistest begonnen. Doch bevor ich starten konnten, musste ich mich zunächst ein wenig in Geduld üben. Während Corona nicht nur Italien, sondern die ganze Welt in Atem hielt, war in den Supermärkten eine wichtige Backzutat nur schwerlich zu bekommen: Hefe.

Köstlichkeiten und stimmungsvolle Bilder

„Chichì Ripieno“ ist eine Art Pizzabrot mit würziger Füllung aus Thunfisch, Sardellen, gegrillte Paprika, Artischocken und Oliven. Auch die mit Schinken und Spinat belegte „Tigelle“ - Foccacia, die mit Schmalz zubereitet werden - ergeben eine herzhafte Mahlzeit. Während der Karottenkuchen „Torta Camilla“ durch seine kräftige orangene Farbe auf sich aufmerksam macht, sind es bei „Ostie Ripiene Molisane“ die gestapelten Mandelschichten zwischen dünnen Oblaten.

Alle Gerichte sind wunderbar fotografiert und strahlen mit ihrer Komposition aus sanften, warmen Farben eine sehr harmonische Stimmung aus. Eine Vielzahl zusätzlicher Fotos aus den unterschiedlichsten Regionen Italiens entführt uns an idyllische Küstenorte, nimmt uns mit in enge Gassen und kleine Cafés, oder lässt uns einen Blick auf die Zubereitung in Küchen und Restaurants erhaschen. So versprüht das „Das große Italien Backbuch“ viel italienisches Flair. Dieses wir mit kleinen, den Rezepten vorangestellten Anekdoten, noch verstärkt.

Eine kurze Warenkunde zu Anfang informiert über einige wichtige Zutaten und klärt zum Beispiel über die unterschiedlichen Mehlstärken auf. Ein Glossar am Ende rundet den informativen Teil ab.

Fazit:

Ich bin insgesamt ein großer Fan italienischer Küche und so hat „Das große Italien Backbuch“ direkt mein kulinarisches Herz erobert. Gerade die hohe Vielfalt und Praxistauglichkeit der Rezepte haben mich begeistert. Und all das gibt es in stimmungsvoller Verpackung.

 

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