Das große Buch der Tomaten

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • ISBN: 978-3-03780-416-2
  • 200 Seiten.

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Die wenigen Rezepte sind anschaulich beschrieben und nicht schwierig. Viele Tabellen und sehr detaillierte Beschreibungen inklusive Fachtermini aus der Botanik lassen den Lesefluss etwas stocken. Besser geht’s natürlich kaum, hier wird dem Leser bei wirklich allem geholfen, was auch nur entfernt mit Tomaten zu tun hat.

Ausstattung

Alles sehr gut, da gibt es nichts zu meckern.

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Chris Langmandel
Ein Buch, das versucht, alles zu sein - und es auch fast schafft.

Buch-Rezension von Chris Langmandel Mai 2010

Kochbücher, die sich speziell auf eine bestimmte Zutat beziehen, gibt es mittlerweile zu allen möglichen geheimen und weniger geheimen Stars der Küche. Auch zur Tomate sind bereits einige Bücher erschienen; Andreas Sprecher (der eine Sammlung von über 1.200 Tomatensorten besitzt) versucht sich dennoch daran, ein Standardwerk vorzulegen. Bereits der Titel verrät, dass es sich nicht um ein reines Kochbuch handelt, sondern um eine Darstellung der Tomate aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher thematischer Perspektiven.

Zu Beginn des Buches erwartet den Leser ein Kapitel zu Botanik und Geschichte der Tomate. Die Tomate, fälschlicherweise gerne als Gemüse eingestuft und von intelligenten Menschen als Obst erkannt wird, ist beides nicht. Sie ist eine Gemüsefrucht. Der Autor führt genau aus, wie Blätter, Blüten, Frucht etc. aussehen, welche Merkmale hervorzuheben sind und wie sich bestimmte Arten grob unterscheiden können. Die Chimäre des Gartens ist also weit mehr als ein rundes rotes Gemüse. Mir persönlich kamen der Teil zur Botanik sowie der historische Hintergrund zur Tomate, die es im Zuge der Entdeckung der "Neuen Welt" zuerst als Zierpflanze nach Europa schaffte, etwas zu ´trocken´ daher.

Sprecher fährt fort, indem er (aufbereitet in Tabellen) die Systematik, Inhaltsstoffe und Vitalstoffe der Tomate vorstellt. Dem folgt die visuelle Präsentation verschiedener Tomatengruppen: Es sind fünf an der Zahl, und man muss sagen, dass die Qualität der Fotografien sehr gut ist. Doppelseitige Aufnahmen lassen das Eindruck entstehen, dass sich das Buch auch noch Meriten als Bildband erwerben will.

Fazit:

In der Tomaten-Wunderwelt geht es weiter mit Tabellen zu Pilzbefall, Schädlingen, Viren- und Bakterienbefall sowie zu Nährstoffproblemen. Hier wird dem Tomatengärtner also ein Fundus an Wissen an die Hand gegeben, der verhindern sollte, dass die nächste Tomatenernte in Gefahr gerät. Ein längerer Abschnitt des Buches befasst sich weiterhin mit der Heimat der Tomaten: Italien – dem dortigen Tomaten-Anbau und der Wertschätzung, die die Gemüsefrüchte dort genießen.

Das große Buch der Tomaten

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