Colors of Greens – Die neue Gemüseküche

Erschienen: Februar 2021

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Abwechslungsreiche Rezeptideen und praxisnahe Tipps.

Ausstattung

Mit beinahe 500 Seiten ist „Colors of Green“ ein wahres Schwergewicht. Kräftige Seiten, ein schönes ansprechendes Layout mit tollen vielen Fotos und ergänzenden Illustrationen machen Lust auf mehr.

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André C. Schmechta
Farbig sortiertes Gemüse

Rezension von André C. Schmechta Feb 2021

Mit beinahe 500 Seiten ist „Colors of Greens“ ein wahres Schwergewicht. 50 Gemüseportraits und über 150 Rezepte sind enthalten. Das Besondere: die Gemüsesorten werden hier farbig sortiert. Insgesamt 8 Farben bedeuten also 8 Kapitel.

Das imposante Werk macht aber nicht nur von der Größe und dem Gewicht richtig was her. Kräftige Seiten, ein schönes ansprechendes Layout mit tollen vielen Fotos und ergänzenden Illustrationen machen Lust auf mehr. Schauen wir uns den Inhalt also einmal näher an.

Neben den gängigen Gemüsesorten, die sich in der Alltagsküche wiederfinden, werden auch weniger bekannte Exoten präsentiert. So z.B. Daikon (japanischer Winterrettich), Jamswurzel, Cavolo Nero (Schwarzkohl) oder Okra.

Jedes Gemüse wird auf 2 - 4 Seiten vorgestellt. Dabei wird auf die Aspekte „Einkauf & Lagerung“, Hinweise zur „Zubereitung“ und passende Zutaten eingegangen. Manche Gemüse erhalten gar eine „Zero-Waste-Medaille“, welche auf eine optimale Resteverwertung hinweist.

Die Portraits sind zwar umfangreich, aber nicht ermüdend ausführlich. Es macht also Spaß, sich den Eigenheiten einer jeden Gemüsesorte zu widmen. Und schließlich gibt es immer eine oder mehrere Rezeptideen, die mit einfachen oder durchaus anspruchsvolleren Rezepten richtig Appetit machen.

„Colors of Greens“ ist aber kein reines Veggie-Kochbuch, wie man vielleicht vermuten könnte. Es gibt also auch Speisen mit Fleisch und Fisch. Aber meistens wird dann auch auf vegetarische Alternativen eingegangen. Zudem gibt es immer raffinierte Tricks, welche die Zubereitung noch vereinfachen oder unterstützen.

Es sind wohlklingende und wirklich raffinierte Rezepte dabei: „Gebräunter Radicchio mit Dressing aus Kapern & Sauerkirschen“, „Safran-Orzo mit gerösteten Artischocken“, „Käsenester am Spieß mit frittierten Basilikumblättern“, „Rosenkohl-Slaw mit Schnittlauch, Parmesan & Chardonnay-Essig“, „Fisch-Pops mit Zitronengras und grünem Mango-Salat“ oder „Granita aus Gurken, Sellerie und Apfel mit Wacholderbeerenzucker“. Da läuft schon das Wasser im Munde zusammen.

Ich habe meinen Praxistest mit „Mangold-Khachapuri“ begonnen, einer leckere und herzhafte Blätterteigspeise mit viel Käse aus Georgien. Dazu habe ich den „Ruccola-Birnen-Salat mit karamellisierten Balsamico-Essig“ gereicht. Beides Rezepte aus der „grünen“ Ecke. „Kinderleichtes Kohl-Curry“ ist trotz umfangreicher Zutatenliste einfach in der Zubereitung und ebenso lecker.

Einleitende Kapitel geben wichtige Küchentipps, der Saisonkalender zeigt, wann welche Gemüse Hochsaison haben und ein Glossar rundet schließlich das Buch ab.

Fazit:

„Colors of Greens“ bietet farbig sortiertes Gemüse mit vielen Informationen, abwechslungsreichen Rezeptideen und praxisnahen Tipps. Zusammen mit der gelungenen Aufmachung gelingt Alice Zaslavsky ein schönes Gemüse-Standardwerk.

Colors of Greens – Die neue Gemüseküche

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