Bio für mein Baby

  • Riva
  • Erschienen: Februar 2022
Bio für mein Baby
Bio für mein Baby
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Kathrin Walther
4

Kochbuch-Couch Rezension vonMär 2022

Praktikabilität

Die Rezepte lassen sich gut im Alltag umsetzen und zeigen, wie sich Beikost und Familienküche gut miteinander kombinieren lassen.

Ausstattung

Der erste Teil der Rezepte besteht aus einfachen Breirezepten, die sich in den meisten gängigen Babykochbüchern finden. Der zweite Teil bietet originelle Ideen und nützliche Tipps.

Brei, Karotten-Stängli und Co: Leckeres für kleine Feinschmecker

Rund um den 6. Lebensmonat steht die Einführung der Beikost für die meisten Babys an. Ein Meilenstein, der besonders bei den Eltern für etwas Aufregung sorgt, schließlich will man nichts verkehrt machen und das Baby gesund und ausgewogen ernähren. Als hilfreich erweisen sich dabei für viele ausgeklügelte und seit vielen Jahrzehnten bewährte Beikostpläne, die genau aufzeigen, was wann eingeführt werden soll. Soweit alles gut, doch was tun, wenn Baby nichts von dem Plan hält und den Brei verweigert? In „Bio für mein Baby“ geht Veronika Pichl auf alle Vorlieben ein, die Baby haben kann und nimmt Eltern im Beikostdschungel ein stückweit an die Hand.

Essen fürs Baby und die Familie

Bevor es mit den Rezepten richtig losgeht, startet Veronika Pichl ihr Buch mit einer kurzen Einführung über die Vorteile von Bio-Lebensmitteln und erklärt warum es sich lohnt, auf Bio-Qualität zu achten und woran man sie erkennt. Anschließend geht es mit ein paar grundlegenden Informationen zur Ernährung im ersten Lebensjahr weiter, wobei sowohl der Beikostfahrplan mit Brei, als auch Baby-led weaning (auch als breifrei bekannt) zur Sprache kommen.

Der Rezeptteil selbst beginnt mit Grundrezepten für verschiedene Breie. Beginnend mit Gemüsebrei ab dem 5.Monat bis hin zum Obst-Getreide-Brei ab dem 7.Monat. Anschließend geht es mit Frühstück und Süßspeisen weiter, wo Milchreis, Bananen-Pancakes oder auch Porridge serviert werden. Im nächsten Abschnitt folgen Kombi-Rezepte, in denen aus einer Grundlage sowohl ein Brei fürs Baby als auch eine Mahlzeit für die ganze Familie entsteht. Anschließend folgen noch vier weitere Kapitel, in denen es Leckeres „Auf die Hand“ oder Rezepte „Mit Nudeln und Co“ gibt, bevor zum Schluss noch „Backen“ und „Aufstriche, Dips und Süße“ folgen.

Praxistauglichkeit

Die Rezepte richten sich an junge Eltern, die gerne gesund und frisch für ihr Baby kochen möchten. Dafür bietet das Buch viele Ideen, die sich praktisch im Alltag umsetzen lassen. Dadurch, dass viele Vorschläge so aufgebaut sind, dass für das Baby nicht extra gekocht werden muss und spätestens ab dem siebten Monat sehr ähnliche Gerichte auf den Tisch kommen, muss nicht lange in der Küche gestanden werden. Für die Erwachsenen wird meist nur noch nachgewürzt, für Babys, die Brei bevorzugen, wird das Essen nach Bedarf noch püriert oder kleingedrückt, sodass der gemeinsamen Mahlzeit nichts im Wege steht.

Fast jedem Rezept ist eine komplette Doppelseite mit ansprechendem Bild gewidmet, sodass auf den ersten Blick erkennbar ist, was sich hinter dem Textteil versteckt. Neben der übersichtlichen Zutatenliste finden sich Informationen zur Anzahl der Portionen, bei denen zwischen Baby/Kind und Erwachsenem unterschieden wird. Angaben zur benötigten Zeit finden sich hingegen nicht. Der Zubereitungsteil ist in übersichtliche und durchnummerierte Schritte aufgeteilt, die sich leicht verstehen und umsetzen lassen. Außerdem gibt die Autorin zu fast jedem Rezept noch weiterführende Tipps, wie sich Rezepte für Baby-led weaning abändern lassen, wie die Rezepte auch für Erwachsene lecker zubereitet werden können oder welche Variationsmöglichkeiten sich anbieten.

Getestet wurde bei uns der Milchreis, der im Buch zusätzlich als Grundlage für Milchreis-Bällchen und Milchreis-Apfel-Waffeln dient. Alle drei Rezepte kamen bei den jungen Essern gut an und ließen sich auch ohne große Schwierigkeiten zubereiten. Lediglich bei den Milchreisbällchen war die Konsistenz zunächst zu flüssig, sodass erst noch Kokosflocken unter die Masse gerührt werden mussten, damit sich der Reis zu Bällchen formen ließ. Der Verzicht auf zusätzliche Süße störte die kleinen Esser nicht und freute die Eltern.

Fazit

Ein gelungenes Kochbuch, dass den Einstieg in die Beikost-Zeit erleichtert. Die praxistauglichen Rezepte schmecken der ganzen Familie und zeigen, wie man mit einmal Kochen alle Familienmitglieder zufrieden stellen kann!

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