7 Mal anders

Erschienen: August 2020

Couch-Wertung

Praktikabilität
Ausstattung

Praktikabilität

Wenige Zutaten und verständliche Erklärungen sorgen dafür, dass der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ist. So kann wirklich jeder kochen oder auch kochen lernen.

Ausstattung

Die Rezepte werden auf der linken Seite präsentiert, das Gericht großformatig auf der rechten Seite, was das Kochbuch sehr übersichtlich macht. Die Fotos konzentrieren sich auf das Wesentliche, indem sie auf hellem Untergrund das Essen in teilweise buntem Geschirr zeigen. Auch die Schriften sind sowohl von der Art als auch von der Größe her gut gewählt.

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Nicole Goersch
Für Kocheinsteiger und Fortgeschrittene

Buch-Rezension von Nicole Goersch Nov 2020

Schon wieder ein Kochbuch von Jamie Oliver? mag der ein oder andere denken. Ja, schon wieder eins und es ist in demselben Stil wie man Jamie Oliver kennt: übersichtliche Rezepte, die jeder nachkochen kann und mit denen man etwas Schmackhaftes und Frisches auf den Tisch bringen kann.

Diesmal dreht sich alles um eine Hauptzutat, zum Beispiel Brokkoli, Bratwurst oder Fischfilet, zu der es dann jeweils sieben Varianten gibt. Die Inhaltsangabe bezieht sich zum einen darauf, zum anderen kann man aber auch nach „Fake-Away statt Take-Away“, „Aus einem Topf“, „Aus dem Backofen“, „Einfache Pasta“, „Schöne Salate“ oder „Suppen & Sandwiches“ suchen.

Vor jedem Kapitel findet man ein Unter-Inhaltsverzeichnis, in dem die sieben Rezepte aufgelistet sind, die einen erwarten. Wir haben beim Brokkoli mit der „kinderleichten Brokkoli-Quiche“ angefangen. Die sieben Zutaten lassen sich in jedem gut sortierten Supermarkt besorgen, und die Zubereitung ist leicht verständlich erklärt. Einzig der gehäufte Teelöffel Senf war uns zu wenig, wir haben stattdessen drei genommen, aber das ist Geschmackssache und kann beim Abschmecken des Gerichts leicht variiert werden.

Weiter ging es mit der „einfachen Brokkoli-Thunfisch-Pasta“, die wir am nächsten Tag zum Lunch mit ins Büro nahmen und die dort auch bei den probierenden Kollegen sehr gut ankam. Bei dem „gebackenen Blumenkohl mit Harissa“ schummelten wir, denn statt des Blumenkohls nahmen wir Romanesco. Die 300g Couscous waren viel zu viel, aber die Kombination mit dem Röstgemüse sehr lecker.

Die „gefüllte Hähnchenbrust in Filoteig“ gelang vorzüglich und war auch sehr repräsentabel, ebenso wie der „einfache Lachs in Blätterteig“. Wohingegen die „Pasta mit Bratwurst“ sowie das „Cajun-Lachssandwich“ als schnelles Essen beziehungsweise als Lunch dienen mussten.

Viele Rezepte eignen sich hervorragend, wenn man vier oder sogar mehr Personen bewirten, dabei aber nicht lange in der Küche stehen möchte. Dazu zählte auch das „äthiopische Fischcurry“, das eins unserer Lieblingsgerichte wurde. Weniger begeistert waren wir von dem „Chopsuey mit Süßkartoffel und Hähnchen“, dessen allzu süße Kombination uns nicht behagte.

Die „Kartoffel-Wedges mit Paprika“ entpuppten sich als abwechslungsreiches Abendessen für Berufstätige, das man gut auf weniger Personen als die im Rezept angegebenen vier herunterbrechen konnte.

Die „Linguine mit cremiger Garnelensauce“ und die „Sizilianische Fischpasta“ beweisen, dass Nudeln nicht langweilig sein müssen. Mit nur wenigen Zutaten lassen sich schnell wunderbare Varianten kochen.

Das „Brathähnchen Margherita“ kann man gut für mehrere Personen vorbereiten und in den Ofen schieben, so dass es fertig ist, wenn die Gäste kommen, um die man sich dann vollumfänglich kümmern kann. Auch mit der „Pilze & Hähnchen Cacciatore“ lassen sich viele Leute verköstigen.

Ungewöhnlich war die Kombination beim „Fischgratin mit Parmesankruste“, denn eine weitere Zutat waren weiße Bohnen, aber geschmacklich war es umwerfend gut.

Eins unserer Highlights wurde das „Steak mit Pfefferkruste“, dessen Senf-Whisky-Sauce vorzüglich schmeckte und das schon mehrmals nachgekocht wurde.

Fazit

Die einen mögen über ein neues Kochbuch von Jamie Oliver stöhnen, die anderen jubeln. Für Kocheinsteiger eignet es sich in jedem Fall ebenso gut wie für Fortgeschrittene, die mal nicht stundenlang in der Küche stehen und trotzdem etwas Ausgefalleneres auf den Tisch bringen wollen.

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