Bake in the USA von Marc Kromer

Buchvorstellung und Rezension

Erschienen 2017 bei Edition Michael Fischer , 160 Seiten. ISBN 978-3863556372.

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Das meint Kochbuch-Couch.de: Von amerikanischen Klassikern, bis hin zu außergewöhnlichen Rezepten – Vielseitigkeit ist das Zauberwort

Kochbuch-Couch-Rezension von Melanie Reichert

Da meine Familie und ich gerne in Amerika sind und die amerikanischen Backerzeugnisse lieben, dachte ich, dass ich mit diesem Buch sicher neue Impulse bekommen würde. Meine Hoffnungen wurden zwar nur teilweise erfüllt, aber insgesamt ist dieses Backbuch wirklich sehr amerikanisch und mit nützlichen Features ausgestattet!

Was zunächst einmal ins Auge sticht, ist das Kapitel vor den eigentlichen Rezepten. Hier werden nämlich diverse Arbeitsmittel, Zutaten und auch andere Grundlagen erklärt, die für das Backen wichtig sein könnten. Ein paar neue Dinge habe ich erfahren können, auch die Umrechnungstabelle für Cups in Gramm finde ich sehr hilfreich und gut. Wer sich für dieses Buch entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es zum einen sehr viele Klassiker enthalten hat, aber auch eine Menge aufwendige Rezepte, die mal „eben so zum schnellen Backen“ nicht geeignet sind. Hier braucht man Zeit und teilweise auch Zutaten, die man vielleicht nicht im Supermarkt um die Ecke bekommt.

Die Rezepte sind sehr ausführlich beschrieben und man merkt, dass der Autor des Buchs ein Blogger ist, denn er teilt im oberen Abschnitt meist eine Anekdote, einen Tipp oder seine Erfahrung zum jeweiligen Backwerk mit dem Leser, was ich sehr gut finde. Auch die Texte an sich sind klar formuliert und für einen Profi teilweise schon zu detailliert (nicht im bösen Sinne, aber man muss schon einiges an Text lesen). Die Umsetzung der Rezepte sollte jedem gelingen, denn mit diesen Ausführungen sollte jeder wissen, was zu tun ist. Die Seiten sind klassisch aufgeteilt: Eine Seite Bild, eine Seite Text. Die aufwendigeren Kuchen können sich auch schon mal auf drei Seiten erstrecken, aber das sind die Ausnahmen.

Der einzige Punkt, der mich etwas stört, sind die „Klassiker“. Natürlich soll das Buch auch für Einsteiger in die Thematik des amerikanischen Backens geeignet sein, aber Backwerke wie Brownies, Zimtschnecken, Schokomuffins und Co. hat sicher jeder schon mal hergestellt. Auch die Torten waren mir zu 90% schon bekannt. Was ich besonders toll fand, waren die Pie-Rezepte, denn hier habe ich tatsächlich noch mal neue Impulse für die Herstellung des Teigs bekommen, was ich besonders hervorheben möchte. Insgesamt ist die Auswahl der Vielfalt aber gelungen. Von Torten über Pies bis hin zu Cookies, sind alle süßen Teilchen vertreten.

Fazit:

Insgesamt 50 Rezepte finden sich auf 160 Seiten in 10 Kategorien (Cakes, Cheesecakes, Pies, Cupcakes, Muffins, Brownies & Blondies, Cookies, Bread & More, Sweet & Sticky, Trendy Bakes). Sehr ausführliche Beschreibungen und schöne Bilder sollten das Backen für alle möglich und vor allem Spaß machen. Teilweise aufwendige Rezepte oder lange und exquisite Zutatenlisten führen dazu, dass man schon einiges an Zeit und auch Geld einplanen sollte. Neben den Klassikern sind auch exotischere Rezepte vertreten, sodass für jeden etwas dabei sein sollte. Vielfalt ist das Zauberwort, was man auch an den eben aufgeführten Kategorien sieht. Ein Backbuch, das in die Thematik einführt und das Wissen an manchen Stellen auch vertieft.

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