Samstagabend von Kate McMillan

Buchvorstellung und Rezension

Erschienen 2018 bei Callwey , 104 Seiten. ISBN 978-3766723499.

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Das meint Kochbuch-Couch.de:

Kochbuch-Couch-Rezension von Nicole Goersch

„Snacks und Drinks zum Teilen – oder auch nicht“ lautet der Untertitel des Kochbuchs. Also werden Freunde eingeladen, die sich am großen Testessen beteiligen sollen. Dank der Vielfalt der Rezepte ist für jeden etwas dabei: Fleisch, Gemüse, mit Käse überbacken …Die Fotos versprechen appetitlich aussehende Snacks, die nicht nur aus fettigen oder ungesunden Zutaten bestehen.

Die Vorbereitungen der ausgesuchten Rezepte können (oder sollten auch) teilweise am Tag zuvor erfolgen, so dass man nicht unter Zeitdruck gerät. Die Zutaten sind in gut sortierten Supermärkten zu erhalten, also erspart man sich große Sucherei in mehreren Spezialgeschäften. Der Aufwand scheint ebenfalls gering zu sein, denn die Beschreibungen sind bei den meisten Rezepten sehr überschaubar gehalten, zumindest was die Länge angeht. Bei der Schriftgröße hätte man gerne etwas Größeres wählen können.

Wir starten mit den „Datteln in Speck gewickelt“. Nicht sehr einfallsreich, aber immer wieder gut. Diese Variante wird mit Blauschimmelkäse gefüllt, was wir allerdings weglassen, da eine Freundin allergisch darauf reagiert.

Die gewählten Dips, karamellisierter Zwiebel-Dip, Salsa mit gerösteten Tomaten und Taqueria-Guacamole, sind ebenfalls schnell zubereitet. Gut gefällt uns, dass bei letzterem zwei Varianten hinzugefügt wurden, was das Buch auf den zweiten Blick vielfältiger macht, denn es gibt zu manchen Rezepten mehrere Versionen.

So auch bei den „Perfekten Nachos für die Party“, deren Variationsmöglichkeiten endlos sind. Wir nehmen statt der schwarzen Bohnen Kidneybohnen und lassen auch hier den Käse weg. Die Vorbereitung ist fix erledigt, so dass alles nur am Abend aufeinandergeschichtet werden muss.

Andere Rezepte waren uns ein wenig zu profan, wie der „Snack-Party-Mix“, bei dem fertige Cracker in einer einfachen Würzsauce gebacken werden. Aber für Kochanfänger, denen es an Ideen mangelt, bestimmt hilfreich.

Das Fladenbrot, das hier in drei Variationen belegt wird, aber offen für alles ist, hat uns gut gefallen. Zwar ist es etwas aufwändiger, das Brot in der Pfanne zu backen, aber es braucht nur wenige Minuten, bis es gar ist. Dann kann es nach Lust und Laune belegt werden, z. B. frisch mit Gemüse und Pesto oder herzhaft mit Chorizo und Karamellzwiebeln.

Sehr gut vorzubereiten (allerdings muss man hier einen Tag vorher loslegen wegen der Marinade) waren die „Spieße mit Tandoori-Hähnchen“, die auch kalt gegessen werden können.

Am besten kam allerdings das „Stromboli mit Schinken, Käse und getrockneten Tomaten“ an. Wenn man darauf verzichtet, den Teig selber zuzubereiten und einen gekühlten Pizzateig kauft, ist die Zubereitung sehr schnell erledigt. Dazu passt ein grüner Salat mit „Creme-Dressing mit frischem Koriander“.

Fazit:

Das Format ist handlich und mit etwas mehr als 100 Seiten übersichtlich. Die Rezepte werden teilweise mit Variationsmöglichkeiten präsentiert, so dass das Buch vielfältiger ist als auf den ersten Blick gedacht. Allerdings ist manches etwas einfallslos, so dass es eher für Kochanfänger geeignet ist.

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