Vegetarisch aus aller Welt von Wells, Troth

Buchvorstellung und Rezension

Erschienen 2010 bei Fona Verlag AG , 255 Seiten. ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:

Fernweh-Küche für kulinarische Globetrotter. Global genießen mit gutem Gewissen: Die vegetarische Weltküche liegt voll im Trend. Sie bietet Unmengen an vegetarischen Rezepten, die nahrhaft und doch leicht sind. In diesem Buch werden viele bekannte Klassiker und spannende Neuentdeckungen vereint, alle mit Zutaten, die zum Großteil auch vor unserer Haustüre wachsen und trotzdem einen internationalen Flair besitzen. Die Autorin hat ihre Freunde rund um den Erdball nach deren Lieblingsrezepten gefragt und präsentiert sie in diesem Buch mit persönlichen Kommentaren und Geschichten. Eine wunderbare Quelle für abwechslungsreiche vegetarische Köstlichkeiten aus aller Welt.

Das meint Kochbuch-Couch.de: „Besser essen und die Welt retten mit Troth Wells.“

Kochbuch-Couch-Rezension von Chris Langmandel

Die Welt und der Mensch sind nicht dazu gemacht, von tierischen Erzeugnissen zu leben. Die moderne Tierzucht ist allzu oft Quälerei und zerstört den Planeten – die Alternative dazu: Vegetarische Küche. Die Zeiten, zu denen vegetarisches Essen irgendwie spleenig, ökomäßig oder auf eine langweilige Art gesund rüberkam, sind vorbei: Fleischloses Kochen ist, wie man so schön sagt, in der Mitte der Gesellschaft angekommen – immerhin ist pro Woche fast immer einer beim „Perfekten Dinner“ Vegetarier.

Troth Wells erinnert gleich zu Beginn ihres Buches alle ihre Leser noch einmal daran, dass die vegetarische Küche die gesündeste und beste Alternative zu allem ist, was der Speiseplan sonst so bietet. Da Wells eine echte Globetrotterin ist, stammen auch die im Buch vorgestellten Rezepte aus aller Welt, insbesondere aber aus Afrika, Asien und Südamerika. Viele der Rezepte wurden der Autorin von Freunden aus aller Herren Länder zugeschickt, was auch für den Leser interessant ist, da es zu diesen Kochanleitungen immer auch ein kleines Foto der Einsender und eine persönliche kleine Anekdote oder Geschichte gibt.

Exotisch und doch irgendwie bekannt

Die Unterkapitel, in die die Rezepte eingeteilt wurden, sind:

  • Vorspeisen, Suppen & Snacks
  • Hauptgerichte
  • Salate, Beilagen & Saucen
  • Süßes & Drinks

Insgesamt finden sich in diesen ca. 120 Rezepte. Eine stolze Anzahl, die in ihrer Vielfältigkeit keine Wünsche offen lässt. Obgleich hier zwar die vegetarische Küche nicht von Grund auf neu erfunden wird und vieles bekannt ist, gibt es doch immer wieder Gerichte, die so mancher sicher noch nie gegessen hat: so etwa das kenianische Irio (Bohnen mit Zuckermais) oder der Gado Gado-Salat aus Indonesien (Kohl, Bohnen, Kartoffeln und Eier). Ganz praktisch ist übrigens, dass für jedes Gericht das jeweilige Ursprungsland genannt wird. Auf diese Weise ließe sich ein ganzer Abend unter einem bestimmten nationalen Motto veranstalten.

Schön und Gut

Die Qualität des Buches ist gut, Bindung und Druck machen einen ordentlichen Eindruck. Allerdings wirken die Fotos bisweilen leider etwas generisch – es kommt mitunter das Gefühl auf, genau diese schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Eine Kaufempfehlung kann für all jene ausgesprochen werden, die Spaß an der exotischen vegetarischen Küche haben und noch kein Buch dieser Art besitzen. Allen anderen würde ich empfehlen, mal einen Blick hineinzuwerfen, um zu prüfen, wie viele der enthaltenen Rezepte sie vielleicht schon aus anderer Quelle kennen.

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