Leseprobe

Das Maxi-Mini-Maus-Backbuch von Abenstein, Eva u.a.

Buchvorstellung und Rezension

Erschienen 2004 bei Zabert Sandmann , 200 Seiten. ISBN 978-3898830959.

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In Kürze:

Das Kinderbackbuch mit der TV-Kultfigur aus der „Sendung mit der Maus“ So ist Backen ein Kinderspiel: leicht verständliche Rezepte und nützliche Tipps und Tricks Wichtige Handgriffe werden in Bildern gezeigt – Schritt für Schritt, damit auch kleine Maus-Fans sie verstehen  Wiegen, messen, rühren, kneten: Schon die Allerkleinsten können backen – nicht nur im Sandkasten! Backen ist tatsächlich ein Kinderspiel, wenn die Maus zeigt, wie man mit viel Spaß und ganz ohne Zauberei die köstlichsten Kuchen und Plätzchen aus dem Ofen holt. Eier und Salz, Butter und Schmalz, Milch und Mehl: Kleine (und große) Maus-Fans können mit diesem Buch ganz einfach lernen, wie man Freunde, Eltern und Geschwister mit Streuselkuchen, Schokomuffins, Erdbeertörtchen, Butterplätzchen oder der Lieblingspizza überrascht. Außerdem werden viele Küchengeheimnisse verraten, die auch manchen Eltern noch neu sind: zum Beispiel wie kinderleicht Hefeteig ist, wie man fantasievoll Kuchen verziert oder was man aus Plätzchenteig alles machen kann. Alle Rezepte sind leicht nachzubacken und daher für Kinder besonders geeignet. Und wo es schwieriger wird, erklären Fotoreihen die wichtigsten Handgriffe und Küchentechniken Schritt für Schritt. Kleinen Köchen und Bäckern geht es bei diesem Maxi-Mini-Buch wie bei der heiß geliebten „Sendung mit der Maus“: Sie lernen mit Vergnügen dazu!

Das meint Kochbuch-Couch.de: „Hier backt die Maus“

Kochbuch-Couch-Rezension von Eva Lindemer

Salvete amici muris! Hic mus coquit! – Das war Latein …und heißt übersetzt soviel wie Hallo liebe Maus-Fans! Hier backt die Maus! Nein, keine Angst, nicht sie selbst wird in den Ofen geschoben und gebacken: Es wird von ihr gebacken. Das nennt man den Unterschied zwischen Aktiv und Passiv – kennt ihr aus dem Deutschunterricht.

Denn dass auch Tiere richtige Profis am Herd sein können, habt ihr vielleicht auch schon mal gehört. Die kochende Ratte Rémy aus dem Kinofilm Ratatouille zum Beispiel war so ein guter Koch, dass selbst Menschen von ihr noch was lernen konnten. Klingt komisch, ist aber so! Und weil Ratten und Mäuse sich ja ziemlich ähnlich sind – wisst ihr aus Bio – , ist es schon fast klar, dass auch unsere orangefarbene Freundin eine echte Küchenexpertin ist. Besonders gut kann sie leckere Kuchen backen. Und wenn ihr jetzt denkt: Toll, Kuchen sind ne prima Sache, aber wie mache ich selbst welche?, dann ist das MAXI-MINI-Maus-Backbuch genau das richtige für euch!
Darin zeigt euch die Maus nämlich ihre tollsten Rezepte für Leckeres aus dem Ofen. Und das macht sie nicht alleine. Wäre auch viel zu viel Arbeit. Der Elefant hilft ihr dabei. Und zusammen haben die sich echt viel einfallen lassen. In dem Buch ist nämlich auch ne Menge Platz: Ganze 200 Seiten ist es lang! Und wie in fast jedem Buch gibt’s auch hier Unterkapitel – damit man den Überblick nicht verliert:

  1. Klassiker
  2. Schnelle Kuchen
  3. Waffeln, Muffins & Co
  4. Backen für Feste
  5. Herzhaftes aus dem Ofen
  6. Meine Lieblingsrezepte

Da seht ihr schon, dass so ziemlich für jeden Geschmack was dabei ist.

Aber nicht nur Rezepte könnt ihr nachlesen. Es gibt auch ne Menge tolle Lach- und Sachgeschichten rund ums Thema Backen. Die sind spannend und wenn ihr die gelesen habt, seid ihr nachher sicher noch schlauer als vorher schon! Außerdem könnt ihr tolle Basteltipps in eurem MAXI-MINI-Maus-Backbuch finden: Zum Beispiel für schöne Tischdekorationen oder Geschenkverpackungen – falls ihr eure Ofenkreationen mal verschenken wollt. Sogar aus Verpackungen, die beim Backen übrig bleiben, kann man noch tolle Sachen machen. Leere Konservendosen machen sich als lustige Stelzen doch auch echt viel besser als im Mülleimer. Und das Beste an den Bastelanleitungen ist: Die sind ganz einfach geschrieben und auch gar nicht schwer nachzumachen. Nee, echt nicht: Total easy!, würde der Engländer sagen.

Jetzt aber zum Backen: Im ersten Kapitel Klassiker zeigt euch die Maus erstmal die bekanntesten Kuchenteige: Zuerst gibt’s da den Rührteig – der heißt so, weil man ihn besonders lang rühren muss, damit er auch später als fertiger Kuchen so richtig schön fluffig wird. Und aus so ´nem Rührteig kann man ganz schön viel machen: Zum Beispiel Sandkuchen, Marmorkuchen, Haselnusskuchen, Schoko-Nuss-Kuchen, oder sogar Rüblikuchen.

Man kann aber auch Kuchen aus Hefeteig machen. Und obwohl die Hefe eigentlich ein Pilz ist, schmecken die fertigen Kuchen nachher ganz lecker süß! Klingt komisch, ist aber so! Oder hättet ihr gedacht, dass Apfelkuchen mit Streuseln, Schwedische Zimtwecken, Butter-Zucker-Kuchen oder Rosinenbrötchen zum Teil aus Pilzen bestehen?
So ´n Hefeteig, der dauert ziemlich lange. Den muss man nämlich ruhen lassen, damit er beim Backen auch schön aufgeht. Aber auch wenn ihr mal nicht so viel Zeit habt, macht das nix! Kuchen-Backen kann nämlich auch ganz ratz-fatz gehen – quasi im Turbo-Gang. Und wie das mit dem Ruck-Zuck-Backen funktioniert, das lernt ihr im Kapitel Schnelle Kuchen. Aus Biskuitboden, fix selbstgemacht oder direkt fertig aus dem Laden, schnellem Rührteig oder Blätterteig aus der Tiefkühltruhe, lassen sich eine ganze Menge toller Leckereien machen – und das in Windeseile: Erdbeertörtchen, Himbeer-Tiramisu-Torte, Erdbeer-Biskuitrolle, Beeren-Frischkäse-Kuchen, warme Birnentörtchen, Marzipantaschen, Schoko-Schweinsöhrchen oder Brownies zum Beispiel. Das geht alles super-flott. Denn für viele von den Kuchen braucht man noch nicht mal einen Ofen. Ja genau – backen kann man nämlich auch im Kühlschrank …klingt komisch, ist aber so; was sollte ein Kalter Hund auch schon in der heißen Röhre? Dem wäre es da sicher viel zu warm!

Backen kann man aber nicht nur große Kuchen. Auch Waffeln, Muffins & Co sind ´ne super Sache und schmecken bestimmt fast jedem: Oder kennt ihr einen, der Bananen-Waffeln, Walnuss-Pfannkuchen, Schokosahne-Windbeutel oder Himbeer-Muffins nicht mag? Wahrscheinlich nicht …aber auch zu leckeren Weihnachtsplätzchen sagen die meisten nicht nein. Wie ihr die selbst macht, zeigt euch die Maus im Kapitel Backen für Feste. Hier erfahrt ihr viel über den besten Plätzchenteig, nämlich den Mürbeteig. Der ist so prima, weil man aus dem echt viele verschiedene Kekse machen kann: bunte Butterplätzchen oder Engelsaugen zum Beispiel. So Mürbeteig-Plätzchen kann man nach dem Backen aber auch prima mit Zuckerglasur verzieren. So werden aus stinknormalen Keksen schnell bunte Tannenbäume und Nikolausgesichter. Naja, eigentlich sind es Weihnachtsmanngesichter. Denn Weihnachtsmann und Nikolaus, das ist nicht das Gleiche: Den Nikolaus, den gab’s wirklich. Der hat vor ungefähr 1.700 Jahren gelebt und war en ziemlich netter Bischof. Den Weihnachtsmann; den mit dem roten Mantel und dem weißen Rauschebart, den gibt’s in echt eigentlich gar nicht. Der ist nämlich viel jünger als der richtige Nikolaus und nur ne Erfindung von Coca Cola. Die haben sich den ausgedacht, um ihre Produkte besser verkaufen zu können. Ganz schön clever von denen! Aber zurück zu den Plätzchen: Mürbeteig-Kekse sind eigentlich DIE Klassiker in der Adventszeit. Das Wort Advent kommt übrigens aus dem Lateinischen (advenire) und heißt soviel wie ankommen. Alles klar? Und wer an Weihnachten ankommt, das wisst ihr sicher alle! Klar: Jesus! Der hat nämlich am 24. Dezember Geburtstag. Und weil sich viele darüber so sehr freuen, feiern wir jedes Jahr Weihnachten. Ne tolle Sache – allein schon, weil man da so leckere Mürbeteig-Kekse essen kann: Aber nicht alle Kekse sind Mürbeteig-Kekse. Wäre auf die Dauer ja auch langweilig, stimmt’s? Und was wäre schon Weihnachten ohne Lebkuchen, Makronen oder Pfefferkuchen? Die gehen echt leicht und gehören zu einer richtig guten Plätzchenmischung auf jeden Fall dazu. Mmmmh, lecker!

Dass man aber nicht nur an Weihnachten gern Selbstgebackenes isst, wisst ihr wahrscheinlich – und die Maus auch: Deshalb gibt’s hier nämlich auch ein Rezept für leckere Hefehäschen zu Ostern oder ein rosa Liebesherz für den Muttertag.

Wenn ihr jetzt denkt, backen könnte man nur Kuchen, dann liegt ihr ziemlich falsch. Dass man zum Beispiel auch leckere Aufläufe, Omelettes und Pizzen in den verschiedensten Ausführungen prima selbst machen kann, lernt ihr von der Maus und dem Elefanten im Kapitel Herzhaftes aus dem Ofen. Und genau wie die Kuchen-, Torten-, Waffel-, Muffin- und Keksrezepte, für die sich die Maus einen ganzen Haufen an Variationsmöglichkeiten (das Wort varius kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie verschieden) ausgedacht hat, könnt ihr auch so deftige Rezepte ganz nach eurem persönlichen Geschmack verändern: Aus ner Pizza Margherita zum Beispiel wird mit ein paar kleinen Handgriffen ganz fix ne Pizza Salami, ne Pizza Prosciutto, ne Pizza Regina oder ne Pizza Tonno – Ganz schön viele Möglichkeiten! Da hatte die Maus echt ne Menge super Ideen!
Also, liebe Maus-Fans; jetzt kommt ihr: Nichts wie ran an den Ofen und ans Backgeschirr! Und keine Angst beim Ausprobieren der Rezepte – alles im tollen MAXI-MINI-Maus-Backbuch ist prima erklärt. Und mit den vielen Bildern, die euch die wichtigsten Handgriffe beim Backen zeigen, kann eigentlich gar nichts schief gehen. #

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Kochbuch-Couch-Ausgabe Januar | 2012

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